Qualitätssiegel für Bildungsregion Donau-Ries

Übergabe des Gütesiegels „Bildungsregion in Bayern“ (v.l.n.r.): Regionalmanager Klemens Heininger, Ministerialbeauftragter Hubert Lepperdinger, Landrat Stefan Rößle, Staatsekretär für Bildung und Kultus, Georg Eisenreich und der Koordinator für die Bildungsregionen in Schwaben Richard Steurer (Bild: Landratsamt Donau-Ries)
Lob von Staatssekretär – Landrat dankt Akteuren für ihr Engagement.

Der Landkreis Donau-Ries darf sich ab sofort „Bildungsregion in Bayern“ nennen. Im Rahmen eines Festaktes übergab der Staatssekretär für Bildung und Kultus, Georg Eisenreich, ein entsprechendes Qualitätssiegel an Landrat Stefan Rößle. Damit wird der Landkreis für sein Engagement im Bildungsbereich geehrt.

Die Veranstaltung im Landratsamt eröffnete Landrat Stefan Rößle.
Er stellte die Initiative „Lernender Landkreis“ vor.
Hier habe man schon viel erreicht, aber „beim Thema Bildung darf man nicht stehen bleiben, sondern muss sich immer weiterentwickeln und Probleme anpacken“, so Rößle. Daher hat sich der Landkreis Donau-Ries auch an der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ beteiligt. Einen großen Dank richtete Rößle noch an die Bildungsakteure, die sich in Arbeitsgruppen oder Projekten engagieren: „Die Gestaltung des Bildungslandschaft ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelöst werden kann. Ohne Ihr Engagement wäre dieser Prozess nicht möglich gewesen“.

Regionalmanager Klemens Heininger, zuständiger Projektleiter der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“, stellte die Beteiligung vor: Nach einer Auftaktveranstaltung, dem 1. Dialogforum, konnten Arbeitskreise initiiert und ein Bildungskonzept ausgearbeitet werden. Kernstück des Konzepts stellen 31 Projekte dar, bei denen „schwerpunktmäßig die Themen Inklusion, Integration und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen bearbeitet werden“, so Heininger.

Der Staatssekretär für Bildung und Kultus, Georg Eisenreich, betonte in seiner Laudatio die gute und eng vernetzte Arbeit der Bildungsakteure vor Ort, um eine bestmögliche Förderung der jungen Menschen in der Region zu gewährleisten: „Der Landkreis hat auf seinem Weg zur Bildungsregion von Anfang an alle miteinbezogen und zunächst eine Bedarfsanalyse bei Bürgern und Bildungsinstitutionen gemacht.
Auf dieser Grundlage wurde ein umfangreiches Konzept erarbeitet, das die Bildungs- und Teilhabechancen der jungen Menschen im Landkreis Donau-Ries weiter verbessert. Bildung hat hier einen sehr hohen Stellenwert!“ Nach der Rede übergab Eisenreich die offizielle Urkunde und ein eigens für den Landkreis angefertigtes Messingschild. Ab sofort ist der Landkreis Donau-Ries somit „Bildungsregion in Bayern“.

Weiterführende Informationen zur Bildungsregion und das Bildungskonzept des Landkreises Donau-Ries gibt es unter www.donau-ries.de/bildungsregion.
2011 startete das Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“. Dazu wurden verschiedene Pilotregionen ausgewählt, darunter auch der Landkreis Donau-Ries, der mit seiner Bildungsinitiative Lernender Landkreis schon ein regionales Bündnis für Bildung aufgebaut hatte. Die Zertifizierung als „Bildungsregion in Bayern“ durch das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sieht die Erstellung eines Bildungskonzepts vor.
Dieses wurde im Landkreis in fünf Arbeitskreisen zu den Themen Übergänge, Schule, Jugendliche, Bürgergesellschaft und Demographischer Wandel erarbeitet. In je zwei Workshops wurden die Stärken gesammelt und Handlungsbedarf in der Bildungslandschaft aufgezeigt.
Nachdem der Jugendhilfeausschuss, der Kreisausschuss und der Kreistag das Bildungskonzept verabschiedet haben, wurde es den Bildungsakteuren des Landkreises beim 2. Dialogforum vorgestellt, einstimmig verabschiedet und dem Ministerium zur Prüfung vorgelegt.
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