Landrat Rößle bezieht Stellung gegen die Stromtrasse

Mit gleich mehreren Stellungnahmen zu Planungen rund um neue Stromtrassen hat sich Landrat Stefan Rößle gegen den Bau der sog. Gleichstrompassage Süd-Ost von Bad Lauchstädt nach Meitingen gewandt. Nach mittlerweile wiederholten Aussagen von Ministerpräsident Seehofer und mehreren Vertretern der Bayerischen Staatsregierung ist diese nicht notwendig. Vielmehr könne der Freistaat Bayern die notwendigen Kapazitäten selbst bereitstellen.

Die Stellungnahmen gab Rößle gegenüber den Netzbetreibern zum „Netzentwicklungsplan 2014“ sowie gegenüber der Bundesnetzagentur zum „Szenariorahmen 2025“ und zur „Festlegung des Untersuchungsrahmens für die Strategische Umweltprüfung 2014“ ab. Rößle moniert dabei, dass der Netzentwicklungsplan 2014 nach wie vor den Neubau der Gleichstrompassage vorsieht, obwohl deren energiewirtschaftliche Notwendigkeit bislang keiner erneuten Überprüfung durch eine unabhängige Stelle unterzogen wurde.

In einem weiteren Schritt informierte Rößle die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen sowie die Kreisräte und Kreisrätinnen des Landkreises über die Möglichkeit entsprechender Stellungnahmen bis zum 28.05.2014. Rößle weist darauf hin, dass die Möglichkeit zur Stellungnahme allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht.

Stellungnahmen können an folgenden E-Mail-Adressen gerichtet bzw. auf folgender Internetseite abgegeben werden:


http://www.netzentwicklungsplan.de/konsultation-20...
szenariorahmen@bnetza.de
untersuchungsrahmen-2014@bnetza.de
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