Landkreis Donau-Ries stellt Weichen für ein hochwertiges Bildungsangebot durch Bildungsmanagement: Die Transferagentur Bayern wird den Landkreis künftig unterstützen

(v.l.n.r.): Carmen Roth und Tobias Schmidt (beide Transferagentur Bayern), Landrat Stefan Rößle und Regionalmanager Klemens Heininger. (Foto: Kapfer/LRA Donau-Ries)
Politik, Wirtschaft und Bildungsakteure im Landkreis Donau-Ries sind sich darüber einig, dass Bildung der Schlüssel zu einer leistungsfähigen Region ist. Der Landkreis verfolgt deshalb die Ziele, Bürgerinnen und Bürger für das Thema Bildung zu sensibilisieren, ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen, den Zugang zu bestehenden Bildungsangeboten zu erleichtern sowie die Vernetzung der Bildungseinrichtungen und -akteure zu steigern.

Damit alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Donau-Ries künftig von einem hochwertigen Bildungsangebot profitieren, wird der Landkreis ab sofort von der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement unterstützt. Die Transferagentur, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), berät Landkreise und Städte beim Auf- oder Ausbau eines Managementsystems für den Bildungsbereich vor Ort. Eine gemeinsame Zielvereinbarung, die durch das Regionalmanagement im Landkreis Donau-Ries und der Transferagentur Bayern erarbeitet wurde, hält die Schwerpunkte dieser neuen Kooperation fest. Einen besonderen Stellenwert sollen in der Zusammenarbeit die strategische Steuerung der lokalen Bildungslandschaft, der gezielte Ausbau des bestehenden Berichtswesens und darauf basierend die Entwicklung eines Monitorings für den Bildungsbereich haben. Wie für viele Landkreise und Städte wird künftig auch die Integration von Flüchtlingen durch Bildung ein weiterer Aufgabenschwerpunkt für Donau-Ries sein. Auch hier wird die Transferagentur Bayern den Landkreis unterstützen.

Tobias Schmidt, Koordinator der Transferagentur, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Durch die Initiativen ‚Lernender Landkreis‘ und ‚Bildungsregion Bayern‘ haben die Verantwortlichen im Landkreis Donau-Ries bereits eine ideale Ausgangsbasis geschaffen, um Schritt für Schritt gemeinsam mit allen bildungsrelevanten Akteuren vor Ort zu einem kommunalen Bildungsmanagement zu kommen und die Bildungslandschaft im Landkreis unter der Federführung des Regionalmanagements durch ein Monitoring weiter zu verbessern.“

Landrat Stefan Rößle unterstützt dieses Vorhaben: „Unser Ziel ist es, lebenslanges Lernen für alle Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Es geht uns nicht darum, das Bildungssystem zu verändern, sondern die Bildungsnetzwerke und -angebote vor Ort auszubauen und zu optimieren. Das bisherige Engagement muss vertieft und weitere Akteure in die Netzwerke eingebunden werden. Noch stärker als bislang rücken die einzelne Bürgerin und der einzelne Bürger in den Fokus. Denn auf ihre Bedarfe muss das Bildungsangebot abgestimmt werden. Dabei ist uns jeder Einzelne wichtig. Denn keiner darf verloren gehen.“

Am 12. November 2015 wurden die vereinbarten Ziele von Landrat Stefan Rößle und Tobias Schmidt unterzeichnet.
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