Kreisversammlung der Europa Union Donau-Ries

Bild von rechts: Karl Eigen, Kreisvorsitzender; Karl-Heinz de Groot, stv. Kreisvorsitzender

Europa hat es schwer

Im Rahmen der Kreisversammlung der Europa-Union, wurde Karl Eigen als Vorsitzender des Kreisverbandes Donau-Ries wieder gewählt. Neben den weiteren Berichten behandelten die Besucher die schwierige Lage Europas.

In seiner ausführlichen Berichterstattung ging Karl Eigen zu Beginn der Kreisversammlung auf die Ereignisse des vergangenen Jahres ein. Den Kassenbericht legte Manfred Fuchs vor und die Buchprüfer bestätigten eine ordentliche Kassenführung. Die Kreisvorstandschaft wurde entlastet, sodass die Neuwahl zu folgendem Ergebnis führte: Kreisvorsitzender: Karl Eigen, Stellvertreter Karl-Heinz de Groot, Schriftführer Annemarie Eigen, Schatzmeister Manfred Fuchs und als Buchprüfer fungieren Michael Kapfer und Rosa Niemczak. Zu Beisitzern wurden wieder gewählt: Jörg Fischer, Leo Nagel, Hans Heinrich und Bernd Niemczak.

Im zweiten Teil der Kreisversammlung befassten sich die Teilnehmer mit dem Zustand in Europa. Die Lage in Griechenland bestimmt derzeit die Aktivitäten in Europa. Es wird dem Bürger allmählich immer klarer, dass Europa ohne die längst fällige politische Union nicht funktionieren kann. Was funktioniert ist die Wirtschaft, die einem klaren Ziel folgt, nämlich erfolgreich zu sein und Profit zu machen. Dieses Ziel funktioniert jedoch in der Politik nicht, da jedes Mitgliedsland nur seinen eigenen Vorteil im Auge hat. Das zeigt die Schuldenpolitik, wo sich kein Land an die vorher erstellten gemeinsamen Regeln gehalten hat. Nun gibt es wieder neue Regeln und die Zukunft wird uns zeigen wie lange diese Bestand haben werden. „Wir meinen“ so Karl Eigen in seiner Einschätzung, „dass es ohne eine europäische Regierung, ähnlich föderalistisch wie in Deutschland, das Europa der Bürger nicht zustande kommen wird.“ In der Diskussion wurde gefordert, dass als nächster Schritt dem Europäische Parlament mehr Rechte übertragen werden müssen. Das wollen aber die Regierungen von Deutschland und Frankreich nicht, was erst vor kurzem öffentlich geäußert wurde. Da stellte sich die Frage, ob diese Regierungen die Zukunft Europas überhaupt verstanden haben. Oder hängen sie nur an ihrer eigenen Macht? Es wird immer deutlicher, dass Europa eine Regierung braucht, die das Wohl aller Europäer vor Augen hat. Der Europäische Bundesstaat, das Ziel der engagierten Europäer, muss kommen, so die einhellige Meinung der anwesenden Europa Union Mitglieder.

Nach einer ausgiebigen Diskussion und so mancher Anregung für das laufende Programm schloss der Kreisvorsitzende die Versammlung.

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