Bürgergutachten geht in die nächste Runde - 25 Personen beteiligen sich an Initiative der Landesregierung

Landrat Stefan Rößle (Mitte) im Kreise der ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, die sich am Bürgergutachten beteiligen.

Wie berichtet will die Bayerische Staatsregierung ihre Bürger stärker in die Landespolitik einbeziehen und hat daher das Bürgergutachten „Heimat Bayern – Chancen für alle“ ins Leben gerufen. Per Zufallsgenerator wur-den nun 25 Personen aus dem Donau-Ries Kreis ausgewählt, die diese Woche in einer dreitägigen Arbeitstagung Vorschläge für die zukünftige bayerische Landespolitik erarbeiten. Landrat Stefan Rößle stellte in seiner Begrüßung im Donauwörther Landratsamt heraus, dass das Bürgergut-achten eine hervorragende Gelegenheit biete, die Meinungen und Anliegen des Bürgers an die Regierung heranzutragen. Zugleich dankte er al-len Anwesenden für deren ehrenamtliche Bereitschaft, am Bürgergutachten teilzunehmen. „Mit Ihrer Stimme leisten Sie einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft und die Zukunft Bayerns“, so Rößle.

Die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger werden zusammen mit einer Expertengruppe die aus ihrer Sicht wesentlichen Probleme, möglichen Lösungsansätze und Prioritäten für die Zukunft Bayerns besprechen. „Die Themenpalette reicht hierbei von der Bildung bis zur inneren Sicherheit“, so Dr. Hilmar Sturm, Leiter der Gesellschaft für Bürgergutachten. Neben dem Landkreis Donau-Ries, der stellvertretend für den Regierungsbezirk Schwaben ausgewählt wurde, finden zeitgleich in acht weiteren Landkreisen bzw. Städten Bayerns Arbeitstagungen statt. Die Ergebnisse werden im Bürgergutachten abgedruckt, das voraussichtlich Anfang Juni veröffent-licht wird.

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