BRK-Vizepräsident Dr. Paul Wengert ehrte 160 treue Spender aus Schwaben und Oberbayern
Stadtbergen, 04. Oktober 2010: Eine besondere Ehrung erhielten am Montag 160 Blutspender aus den Landkreisen Günzburg, Aichach-Friedberg, Augsburg, Dillingen, Donau-Ries, Neuburg-Schrobenhausen, und Neu-Ulm: Sie nahmen für 75-, 100-, 125- und 150-maliges Blutspenden die Ehrenplakette des Blutspendedienstes (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes entgegen.
„Ich-Bezogenheit ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, doch es gibt auch Gegenbeispiele“, sagte der Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Dr. Paul Wengert und verweist stolz auf die „größte Bürgerinitiative Bayerns“: Rund 250.000 Bürger spenden jedes Jahr freiwillig und unentgeltlich Blut beim BSD, manche sogar mehrfach.
Diesen treuen Spendern dankte am Montag nicht nur der Vizepräsident des BRK. „Sie spenden nicht nur für Geld oder Ansehen. Sie wollen mit ihrer Spende, Menschen helfen, die auf diese lebenswichtige Blutspende angewiesen sind“, sagte BSD-Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor, Dr. Franz Weinauer. Über 18 Millionen Blutspenden konnte der BSD in bald 60 Jahren sammeln, im laufenden Jahr rund 500.000, „eine Erfolgsgeschichte, an der die Spender maßgeblichen Anteil haben“. Beteiligt daran sind vor allem auch die Ehrenamtlichen im BRK: Rund 18.000 Ehrenamtliche unterstützen in ihrer Freizeit tatkräftig die Blutspendetermine.
Die Bedeutung des Ehrenamts honorierten auch die Verantwortlichen in der Politik: Karl Michael Scheufele, Regierungspräsident der Regierung Schwaben, gehörte zu den Gästen der Ehrung in Stadtbergen. „Je mehr Spender wir haben, desto mehr Versorgungssicherheit haben wir in Bayern“, sagte der Regierungspräsident und deshalb ist es gut zu wissen, dass es Menschen wie Sie gibt – stille Lebensretter – Vorbild für andere. Der Blutspendedienst des BRK deckt nämlich rund 80 Prozent des Bedarfs der Kliniken und Praxen in Bayern ab. „Daran haben die treuen Spender den größten Anteil, denn Sie gehören zu jenen Menschen, die nicht von, sondern auch für die Gemeinschaft leben!“ unterstrich der Bürgermeister von Stadtbergen, Dr. Ludwig Frank.
Angesichts dieser Leistung kann die Ehrenplakette des BSD nur ein kleines Dankeschön sein, doch sie soll auch Ansporn sein, weiter zu machen, denn Blut kann bis heute nicht künstlich hergestellt werden. „Das es in Bayern ausreichend vorhanden ist, um Unfallopfer oder Leukämiekranken zu helfen, dazu tragen die freiwilligen Blutspender des BSD maßgeblich bei“, sagte der BRK-Vizepräsident.
Bereits seit vier Jahren verlost die Rottal Terme Bad Birnbach, der Kooperationspartner des BSD, bei jeder Blutspenderehrung dreimal ein Wellness-Wochenende in der Rottal Terme Bad Birnbach. In Stadtbergen freuten sich Ulrich Krazeisen aus Pfaffenhofen, Johann Deisser aus Lechhausen und Josef Rohrmoser aus Dasing über die glückliche Hand des BRK-Vizepräsidenten, der gemeinsam mit dem BSD-Geschäftsführer die Verlosung vornahm.




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