Abschlussgespräch der Kursteilnehmer mit Franz Dekinger der KKH Ingolstadt.Die Caritas-Sozialstation Donauwörth hat in Zusammenarbeit mit der KKH Ingolstadt in Asbach-Bäumenheim im Pfarrheim einen Kurs in „Häuslicher Krankenpflege" durchgeführt.
Dank gelte Pfarrer Ivan Novosel, der die Räume kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Die Zusammenarbeit mit den kath. Pfarreien funktionieren hier hervorragend. Alle Teilnehmerinnen waren begeistert von den praktischen und anschaulichen Kursinhalten. Im Abschlussgespräch mit Franz Dekinger baten die Teilnehmerinnen darum, dass der Kurs wieder angeboten werden könne und lobten gleichzeitig das Engagement der KKH, ohne die das Angebot nicht möglich gewesen wäre und von Heidi Alb. Gaertner überreichte dafür Heidi Alb einen Blumenstrauß.Verbleib daheim oft nur möglich auf Grund der Aufopferung ihrer Angehörigen
Die Pflegefachkraft und Kursleiterin Heidi Alb zeigte den pflegenden Angehörige die wichtigsten Grundlagen für eine gelingende Pflege daheim. Die Teilnehmerinnen wurden so befähigt ihre Verwandten daheim so lange wie möglich zu pflegen. Die Aufopferungsbereitschaft der pflegenden Angehörigen, so Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner ist beeindruckend. Vorwiegend würden immer noch die Frauen daheim pflegen, Männer sind hier leider eine Ausnahme und könnten sich hier eine Scheibe abschneiden! Viele Pflegebedürftigen könnten nur deshalb in den eigenen vier Wänden verbleiben. „Aber die Pflegenden müssen sich auch selbst schützen!“, betont die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Heidi Alb der Caritas-Sozialstation. So war eines der wichtigsten Themen des Kurses auch der richtige Selbstschutz, um die schwere Aufgabe durchhalten zu können und sich nicht selbst zu schädigen. Was für die professionellen Pflegerinnen stimme, gelte im Besonderen für privat Pflegende. Oft sind die vorher Pflegenden selbst hinterher am Rande der Pflege- oder Reha-Bedürftigkeit, deshalb seien diese Kurse so wichtig, betont Franz Dekinger von der KKH, der die Kurse seit Jahren begleitet und unterstützt.
Kurs befähigt zur Pflege
Die Themen der insgesamt zehn Abende orientierten sich an den Bedürfnissen der pflegenden Angehörigen und wurden sehr praxisbezogen vermittelt. Ein besonderes Anliegen war der Kursleiterin Heidi Alb das Wohlbefinden der pflegenden Angehörigen (Rückenschonendes Arbeiten, „Selbstpflege", etc.). Insgesamt umfasste die Palette der Themen Informationen über finanzielle Regelungen und Entlastungsangebote, praktische Dinge wie die Gestaltung der häuslichen Umgebung, den Umgang mit Pflegehilfsmitteln. Außerdem waren der Umgang mit verwirrten Menschen, sowie auch Sterben, Tod und Trauer Themeninhalte. Der Tod des zu Pflegenden kann eine Lücke und eine tiefe Krise auslösen, darauf muss man vorbereitet sein. Des Weiteren wurden die Ernährung, der Umgang und der Einsatz von Medikamenten, sowie der Einsatz von alternativen Heilmitteln von einer externen Fachfrau erläutert. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt stellte die Krankenbeobachtung und das Wissen und Erlernen von vorbeugenden Maßnahmen dar, durch die Folgeschäden verhindert werden könnten, so Pflegedienstleitung Antje Schober.







