Neue EMM-Geschäftsführerin zu Besuch bei Landrat Stefan Rößle
Seit Mai dieses Jahres hat der Verein „Europäische Metropolregion München“ (EMM) eine neue Geschäftsführerin. Die Diplom-Ökonomin Anja Wilde soll künftig neben Organisation und Verwaltung vor allem durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, dass die Metropolregion München mit Leben erfüllt wird.
Um die Mitglieder der EMM möglichst schnell besser kennen zu lernen, ist Anja Wilde derzeit zwischen Augsburg und Traunstein, Garmisch und Donauwörth unterwegs. Jüngst stattete sie Landrat Stefan Rößle, Mitglied im Vorstand und Lenkungskreis der Europäischen Metropolregion München, einen Besuch ab. An dem Gespräch im Landratsamt nahmen auch Günther Zwerger, Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung, Prof. Dr. Markus Glück, Geschäftsführer des Technologiezentums Westbayern (TCW) und Angela Kerle von der Stabsstelle Kreisentwicklung teil.
Landrat Stefan Rößle unterstrich bei dem Besuch, dass der Landkreis Donau-Ries seine Stärken in die Europäische Metropolregion einbringen werde, aber auch von der Anziehungskraft und dem Image Münchens v.a. international profitieren möchte. Gesprochen wurde außerdem über Fragen der Organisation des Vereins, Innenmarketing und Image der EMM. Anja Wilde betonte, dass sie alle Mitglieder des Vereins in die Arbeit einbinden möchte und plädierte dafür, sich noch stärker in den einzelnen Arbeitsgruppen bzw. Projekten der EMM einzubringen.
Prof. Glück, der den Landkreis in der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft vertritt, nutzte die Gelegenheit, um Anja Wilde über die neuesten Veränderungen beim TCW zu informieren. Das TCW ist seit kurzem „An-Institut“ der Hochschule Augsburg. Außerdem verfügt das TCW mittlerweile über hochmoderne Lasersensoren und Messgeräte, die für Tests im Institutsbereich des TCW ab sofort zur Verfügung stehen. Hier erhofft sich Glück über die EMM mehr Kontakte zu Firmen und Unternehmen, die diese Einrichtungen nutzen können.
Günther Zwerger verwies darauf, dass das Ries der einzige Nationale Geopark Bayerns ist und der Landkreis intakte Naturräume und eine gute Freizeit-Infrastruktur besitze. Damit stellt der Landkreis Donau-Ries einen wichtigen Gegenpol zu den verstädterten Räumen der EMM dar.


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