Vom Garten- und Vierfleckkreuzspinnen

Nicht alle mögen Spinnen, sie sind aber schöne, nützliche und interessante Tiere! Hier habe ich einige Auswahl der interessanten Geschöpfe wie Gartenkreuzspinne und Vierfleckkreuzspinne fotografiert.
Eine Kreuzspinne ist leicht zu erkennen. Wie der Name schon sagt, hat die Gartenkreuzspinne ein aus fünf Flecken bestehendes Kreuz auf dem Hinterleib.
Sie bauen ihre Netze an Waldwegen und Lichtungen und in Gartenhecken und Büschen. Das Radnetz hängt häufig zwischen den Zweigen von Bäumen und Sträuchern. Weibchen und Männchen unterscheiden sich durch ihre Größe. Sie kann dreimal so groß sein wie er. Sie haben variierende Farben, können fast schwarz sein, aber auch gelbbraun bis dunkelrot.
Die Spinnen kommunizieren auch untereinander, z.B. um Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Sie erzeugen die Laute mit ihren Gliedmaßen.
Die meisten Kreuzspinnen sind im Hochsommer von Juli bis September leicht zu beobachten. Die kleineren Männchen halten sich eher am Rande des Netzes auf. Sie sind deshalb leicht zu übersehen.
Sie sind nicht gefährdet sind aber trotzdem nach der Bundesartenschutz-Verordnung geschützt. Man sollte nie mutwillig ein Netz Zerstören. Sie bedanken sich auf ihre Art und fangen Ihnen lästige Schädlinge und Plagegeister weg.
Eine Lupe ist bei Spinnen-Exkursionen sehr hilfreich.
Die Gartenkreuzspinne lauert ihrer Beute meist in der Mitte des Netzes auf. Außerhalb des Netzes hat sie Schlupfwinkel. Von dort aus ist sie über einen Signalfaden mit dem Netz verbunden. Insekten, die sich in den klebrigen Fäden des Netzes verfangen, registriert sie deshalb sofort. Mit einem Giftbiss lähmt die Spinne ihre Beute, Fliegen und Schmetterlinge, Heuschrecken und Wespen. Dann speichelt sie die Nahrung mit Verdauungssekreten ein, die die Opfer zu Brei auflösen. Der nahrhafte Insektenbrei wird dann von der Spinne eingesaugt. Ein kleiner Klumpen unverdaulicher Reste ist alles, was von der Beute übrig bleibt.
Eigentlich ist eine Spinne im Netz vor Feinden gut geschützt. Doch für Vögel sind Spinnen eine willkommene Mahlzeit. Allerdings haben Kreuzspinnen einige Abwehr-Tricks: Sie können das Netz in heftige Schwingungen versetzen und sich so Feinden „unsichtbar“ machen.
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8 Kommentare
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Hannelore Schröder aus Sehnde | 27.09.2015 | 13:26  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 27.09.2015 | 13:37  
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Karl-Heinz (Kalle) Wolter aus Neustadt am Rübenberge | 27.09.2015 | 14:00  
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Frank Werner aus Wernigerode | 28.09.2015 | 20:56  
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