Schulprojekt zur Artenvielfalt der Wörnitzauen: LIFE-Ökologietage am Gymnasium Donauwörth zeigen Nutzen der Artenvielfalt in der Wörnitzaue

Ausgerüstet mit Keschern und Bestimmungsblättern zogen in den letzten Schultagen sieben Klassen der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Donauwörth durch die Wörnitzauen bei Donauwörth. Mit ihren Lehrkräften konnten sie im Rahmen des durch die EU geförderten LIFE+ Natur-Projekts „Heide-Allianz“ vor Ort erkunden, welche Tier- und Pflanzenarten in den Wiesen der Wörnitzauen zu finden sind und „Biologie im Freien“ erleben.

So konnten die Schüler mehrere Vormittage mit Begeisterung verschiedene Insekten fangen, Tiere und Pflanzen bestimmen, was sonst im schulischen Alltag viel zu selten möglich ist.

In abgesteckten Quadraten erfassten die Jugendlichen unter fachmännischer Anleitung der Umweltpädagoginnen Frau Engelien-Schmidt und Frau Bahner die Tier- und Pflanzenarten. Im Verlauf der Exkursion erfuhren sie, wie komplex das Zusammenspiel verschiedener Faktoren beispielsweise von Wasser, Bodenbildung und Nutzung für die Entstehung verschiedener Lebensräume im Wörnitztal ist und welche Auswirkungen diese auf das Vorkommen von Tier- und Pflanzenarten haben.

Im südlichen Wörnitztal finden sich auf extensiv genutzten Wiesen und in den Storchenbiotopen viele Tier- und Pflanzenarten. Nicht umsonst kommt der Storch regelmäßig in die Wiesen und Gräben der Wörnitzauen zur Futtersuche.

Das LIFE+ Natur-Projekt Heide-Allianz setzt in Gebieten von europaweiter Bedeutung wie den Magerrasen am südlichen Riesrand oder dem südlichen Wörnitztal verschiedene Maßnahmen zum Erhalt der artenreichen Kulturlandschaft mit den schafbeweidete Magerrasen und artenreichen Wiesen um.

DATEN & FAKTEN

LIFE-Natur-Projekt ist ein Förderinstrument der Europäischen Kommission zum Schutz und Entwicklung sogenannter Natura-2000 Flächen. Als Natura 2000 wird ein länderübergreifendes Schutzgebietsystem innerhalb der EU bezeichnet. Die Natura-2000 Flächen setzen sich aus den Gebieten der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) und der Vogelschutzrichtlinie zusammen. Die Projekte sind speziell auf das jeweilige Gebiet ausgerichtet und berücksichtigen die dort lebenden Tiere und Vegetation. LIFE verfolgt einen kooperativen Ansatz auf freiwilliger Basis
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