Frauenmangel?


Also, ich glaube, die Erste is' ne Dame.
Im Winter unterscheiden die sich nicht so stark.
Erst im Frühjahr rüsten die Herren wieder auf.
Wahrscheinlich ist es den Mädchen einfach zu kalt ;)
Wenn die Erste ´ne Dame ist dann sind aber die Kerle wie wild hinter ihr her :-))
Sind halt Kerle!
Natur bleibt Natur :-))
-- Karola, schön abgelichtet und betitelt, aber bei dieser Kälte ist mir schon klar weshalb die Frauen nicht zu sehen sind.....
Also das erste ist eine Dame und die drei Kerle haben die Ärmste verfolgt und bedrängt... da kam mir der titel in den Sinn. Leider waren sie irgendwann außer Sicht, so dass ich euch nicht einmal das Ende des "Scharmützels" erzählen kann! Sicher lief es so ab: Sie ließ sich von allen Dreien schön zum Essen einladen und ließ dann alle drei eiskalt stehen. *hahahahaha*
Liebe Karola,
Deine Geschichte gefällt mir. Sie ist ausbaufähig.
Werner
Ja klar könnte ich die Geschichte ausschmücken und einen Roman drum herum schreiben, über Liebe, Leid und Einsamkeit *hahahaha*, doch ich glaube, das würde den Rahmen hier sprengen! ;o))
Liebe Karola,
wo sind Dir Grenzen gesetzt? Deine Fantasie hat immer Vorfahrt!
Werner
Nun gut! Geben wir dem tristen Bild eine Geschichte, um es spannender zu machen! *grins* (Ich gebe eine vor, doch wem eine andere Geschichte einfällt, der ist herzlich gern eingeladen diese hier auch zu veröffentlichen!)
Ente Emma Luise, von ihren Freundinnen immer Em genannt, schwimmt gern auf der Wörnitz. Ab und zu werfen ältere Menschen Brot ins Wasser, doch sie findet auch so immer alles, was sie benötigt. Em ist eine Schönheit und sie weiß das auch. Ihre Freundinnen beneiden sie um ihr wunderschönes Federkleid und die strahlenden Augen, die jeden Erpel schwach machen. Letztens waren all ihre Freundinnen und ihre Familie auf einem Ausflug in den Zoo. Da gibt es immer etwas zu sehen und zu erleben. Em wollte eigentlich mit, doch dummerweise hatte sie verschlafen. Die Nacht war unruhig, weil ständig ein Hund bellte. Sie würde es nie zugeben, doch Em hatte Angst vor Hunden. Nun schwamm sie einsam und allein traurig auf der Wörnitz. Das Wetter war auch nicht so beschaulich und langweilig war es ohne das Geschnatter, von ihren Freundinnen. Plötzlich ruft es aus dem Schilf: "Holla, was haben wir denn da? Na schönes Fräulein, so allein?" Ehe sie es sich versah, war Em von drei jungen, zugegebenermaßen gut aussehenden Erpeln umringt. Sie kannte die Drei nicht. Sie gehörten nicht zu ihrer Gruppe. Sofort schrillte eine Alarmglocke in Emmas Kopf! Mutters Stimme: "Hüte dich vor fremden Burschen, sie wollen dir nichts Gutes!" Emma suchte ihr Heil in der Flucht. Doch die drei frechen Burschen ließen ihr keine Ruhe und bedrängten sie. "Nun gut!", sprach Emma. "Ich gebe heute jedem Einzelnen von euch eine Chance, mich davon zu überzeugen, dass er der Richtige für mich ist! Morgen werde ich mich dann für einen Erpel entscheiden. Versprochen!" Zuerst war Franz an der Reihe. Franz bewirtete sie mit köstlicher Entengrütze und umschmeichelte sie. Er zeigte ihr die besten Brotkrümelplätze und überhaupt die schönsten Futterstellen. Dafür fraß er auch das meiste. Dann kam Karsten an die Reihe. Karsten schnatterte in einem fort. Ununterbrochen. Und die meiste Zeit über sich. Der Dritte war Sig. Sig war ein Angeber. Er zeigte ihr, wie er Hunde ärgerte und schnell floh, er zeigte ihr, wie er einer Möwe das Brot stibitzte, er zeigte ihr, wie schnell und stark ER war... Emma war ernüchtert. Drei gut aussehende Burschen, doch haben wollte sie keinen von den dreien! In der Nacht kamen ihre Freunde und Familie aus dem Zoo wieder und traurig kuschelte sie sich an Papas Flügel und lauschte den Erlebnissen, die sie erzählten. Am nächsten Morgen gab es einen Tumult. Drei fremde Erpel stoben durch die Gruppe und riefen Emmas Namen. "Was ist hier los?", donnerte Papa-Erpel erbost. "Deine Emma hat uns versprochen, einen von uns zu nehmen! Heute ist die Entscheidung!" Entgeistert schaut Papa Erpel seine Tochter an: "Das hast du getan?" "Nein, Papa! Ich hatte nur gesagt: Morgen werde ich mich für einen Erpel entscheiden. Versprochen! - Nicht für einen von den Dreien! Für EINEN! Ich will den da!", sprach sie und zeigte mit dem Flügel auf einen schmächtigen Erpel, dessen Federkleid nicht so schön farbenfroh war, wie das der anderen. Es war ihr Jugendfreund Patrick. Er war immer um sie besorgt gewesen und lieb. In schlechten Zeiten teilte er sein Brot mit ihr und er lief mit ihr zusammen an den angeleinten Hunden vorbei, obwohl er sie genauso fürchtete, wie sie. Mit ihm konnte sie über alles schnattern. Immer schon. Wenn sie sich eine Zukunft mit einem Erpel vorstellen konnte, dann mit diesem.
War gestern beim Chinesen und habe Ente gegessen, jetzt sehe ich das mit ganz andern Augen!!!! ;o)))
Hallo, liebe Karola,
eine wunderbare Metaphergeschichte, die Erinnerungen wach werden lässt und die trotzdem schweben und träumen kann.
Werner
Warum ist das so???