Eine Impression aus dem Sommer-Garten :-)


Es ist doch schön, wenn wir im Garten noch Natur finden - und nicht die abstrakt-abstrusen Ideen, die im Grunde nur eines zeigen: Dass der Gärtner keine Ahnung davon hat, was Natur und Leben bedeuten ... .
Eine Weile dauert es, bis sich das Potential, das in einem Garten steckt, voll entfaltet - dann aber kann jeder Besucher (und natürlich vor allem der glückliche Gärtner) erleben, wie Natur wirklich ist: einfach schön, jeden Augenblick.
Ich treffe gerne z. B. zu dieser Jahreszeit ein Igelpärchen unterwegs, die ihre Tour (sie sind ja nachtaktiv) etwa halb zehn starten ... :-)
Wieder zu einer Zeit, auch abends nach Einbruch der Dunkelheit, kommen gerade im August bei uns Fledermäuse vorbei, auch eine stille, schöne Begegnung.
Im Frühjahr beobachtete ich Marder bei ihrem (ziemlich lautstarken) Balgereien ...
Wollte ich all' die zahlreichen, über das ganze Jahr hin sich ereignenden Erlebnisse berichten, ergäbe das gewiss einen schönen, ja oft wirklich spannenden, nicht selten lustigen Roman vieler Begegnungen und Beobachtungen.
Das fehlt in nicht naturgemäß gestalteten und bewirtschafteten Gärten fast ganz.
Kein Jahr ist wie das andere; keinen Tag zeigt uns derselbe Garten das gleiche Gesicht: Es lohnt sich, immer wieder auf Entdeckungsreise zu gehen, denn stets regt sich neues Leben an gewohntem Ort.
Ich staune immer wieder, wieviel "einfach so" in meinem Garten auftaucht. Heute wurde ich aufmerksam gemacht, dass ein Aronstab eben mal so gewachsen ist. Ich wusste gar nicht, dass diese Familie auch Repräsentanten hier bei uns wachsen lässt.