Der Biber: Kuscheltier oder Landplage?
Diese Frage stellten in der Zeit vom 26.04.-12.05.10 insgesamt 23 Kindergärten im Landkreis dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. Und um sie zu beantworten, besuchte der Biberbeauftragte Gehard Schwab, sowie die Umweltbildnerinnen Dr. Friederike Raab und Vera Mayer die Einrichtungen und gaben Auskunft.
Mit Hilfe der Biberhandpuppe "Ferdinand" erfuhren die Kleinen wie der kleine Biber erwachsen wird, was er gerne frisst, wie und warum er Dämme baut. Nicht vergessen wurde dabei natürlich auch der Hinweis, dass diese eben nicht immer nur Nutzen, sondern leider auch viel Verdruss bringen. In Bayern wird dieses Problem u.a. dadurch gelöst, dass die Biber gefangen und in Gebiete ausgesiedelt werden, wo sie sich frei entfalten können.
In der Praxis durften die Kinder dann einen ausgestopften Biber streicheln und genau begutachten. Mit einem Biberfell verkleidet ging es auf Entdeckungsreise und wie ein Biber nagt, dass wurde an Karotten ausgiebig getestet. Viele Kindergärten nutzten dabei auch das schöne Wetter der ersten Woche und liessen sich gleich vor Ort und Stelle an einer Biberstelle über das pelzige Nagetier aufklären.
"Für uns ist es wichtig, den Kindern die Natur erlebnisnah zu präsentieren", so Rudolf Schubert, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe Donau-Ries. "Und dafür sind solche Schulungen die beste Möglichkeit. Besonders gefreut hat uns das große Interesse der Kindergärten und es ist ein Ansporn für uns, auch weiterhin verstärkt in dieser Richtung tätig zu sein. "



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