BHV1: Sperrbezirk konnte aufgehoben werden

Am 20. Dezember 2013 wurde der Ausbruch der Rinderseuche BHV1 festgestellt. Zur Eindämmung, dieser für den Mensch völlig ungefährlichen Rinderseuche musste im Ort Balgheim ein Sperrbezirk eingerichtet werden. Die dort ansässigen Rinderhalter durften daraufhin kein Tier mehr ein- oder verkaufen, Gülle oder Mist ausbringen oder Futtermittel abgeben.

Durch Amtstierärzte des Veterinäramtes Donauwörth wurden Anfang der Woche alle Rinder im Sperrbezirk mittels Blut- oder Milchprobe untersucht.
Nachdem alle Proben mit negativem Ergebnis untersucht waren und auch keine Krankheitsanzeichen bei den Tieren festgestellt worden sind, konnte der Sperrbezirk aufgehoben werden.

Zur Ermittlung der Einschleppungs- und Weiterverbreitungswege wurden Spezialisten vom Friedrich-Loeffler-Institut und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zugezogen, sowie Unterstützung durch Amtstierärzte von anderen bayerischen Veterinärämtern und der Regierung von Schwaben angefordert. Dabei haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass durch unvorsichtigen Zukauf von Tieren in den Ausbruchsbetrieb der Krankheitserreger eingeschleppt wurde. Die zugekauften Tiere stammten durchwegs aus Bayern. Bayern gilt seit Oktober 2011 als BHV1 frei. Es wird daher davon ausgegangen, dass der aktuelle Ausbruch in Zusammenhang mit den Geschehnissen in 2012 steht.

Im Ausbruchsbetrieb mussten, aufgrund der hohen Befallrate, alle Rinder geschlachtet werden, der dadurch entstandene Schaden und die Kosten der Untersuchungen werden von der Bayerischen Tierseuchenkasse und dem Freistaat Bayern getragen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.