Achtung vor Tierfängern!

So gut könnte es Tieren gehen....

Unzählige Tiere - Hunde und vor allem Katzen - verschwinden alljährlich ohne dass ihre Besitzer je erfahren, was ihnen widerfahren ist. Immer wieder kommt dann der Verdacht auf, die Tiere seien gestohlen worden, was in den meisten Fällen leider auch so ist. Sie werden Opfer von Tierfängern, denen dann ein grausames Leid widerfährt. Die Tiere werden beispielsweise an Versuchslabore verkauft oder aber ihnen wird das Fell abgenommen und zu Pelzmänteln oder Rheumadecken verarbeitet. Die Tierfänger werden immer korrupter und die Tierfängermethoden immer unauffälliger und dreister.

Eine der u. a. beliebtesten Methode der Tierfänger ist die Deckung und Tarnung als Altkleidersammler. D. h. natürlich nicht automatisch, dass hinter jeder Altkleidersammlung Tierfänger stecken, vorallem nicht die großen bekannten Organisationen. Es geht um Sammler, die im Namen der verschiedensten Vereine und Institutionen, die meist unbekannt sind, Altkleider für u. a. humanitäre oder kommerzielle Zwecke sammeln, was natürlich auch nicht unbedingt heißt, dass die Vereine mit den Tierfängern unter einer Decke stecken. Es wurde nachweislich festgestellt, dass zu dem Zeitpunkt, als Tiere verschwanden, tatsächlich immer Altkleidersammlungen in diesen bestimmten Gebieten stattgefunden haben. Es gibt die so genannte Eimer- und Wäschekörbemethode, d. h., Eimer oder Körbe, meist weiß, blau, schwarz, rot und mit einem Aufkleber oder einem Druck versehen werden an 3 - 4 Seitenstraßen aufgestellt, niemals an Hauptstraßen oder viel befahrenen Straßen oder die Austeilung eines Zettels mit Abholtermin einer Altkleidersammlung. Es wird schon vorher Ausschau gehalten, in welchem Gebiet sich überwiegend viele Haustiere aufhalten, dies kann aber auch durch telefonische oder persönliche Umfragen erfolgen. Die Sammlungen werden genutzt, um sich in Einfahrten oder Strassen aufzuhalten, ohne direkt aufzufallen. In der Nacht und in den frühren Morgenstunden wird die Strasse mit einem Lieferwagen (meist Leihwagen) abgefahren und die Tiere mit Lockstoffen angelockt. Sie werden eingefangen und betäubt.
Leider sind zu viele Bürger unwissend über solche Methoden, weshalb es schwer zu verhindern ist, die Tiere zu schützen und den Tierfängern das Handwerk zu legen. Es ist deshalb sehr wichtig, dass alle Bürger darüber informiert sind und Auffälligkeiten bzw. Beobachtungen umgehend melden (z. B. bei www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de) und ihre Tiere vor Diebstahl schützen. Die Kennzeichen und Personenbeschreibungen sollten sich in jedem Fall notiert werden und ein Diebstahl sollte umgehend bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden. Die aufgestellten Eimer bzw. Körbe müssen keinesfalls auf dem Grundstück geduldet werden. Die Aufstellung kann verweigert werden, an der Hauptstraße oder am nächsten öffentlichen Platz abgestellt werden oder durch die zuständige Behörde entfernt werden lassen. Seien Sie deshalb bitte stets wachsam, denn Tierfänger sind immer unterwegs!

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2 Kommentare zum Beitrag
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Klaus Göing aus Seelze am 23.03.2009 um 18:36 Uhr  
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J. D. aus Solms am 01.11.2009 um 11:35 Uhr  
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