Neu an der Ludwig-Bölkow-Schule - Verfahrensmechaniker Faserverbundtechnik

Zu ihrem ersten Schultag erschienen 21 Verfahrensmechaniker mit der Fachrichtung Faserverbund am 15. September 2014 an der Ludwig-Bölkow-Berufsschule in Donauwörth. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres werden die Auszubildenden dieser Berufsgruppe aus ganz Schwaben an der hiesigen Berufsschule unterrichtet. Damit geht ein jahrzehntelanger Wunsch für Lehrkräfte und Schulleitung in Erfüllung. Die meisten Azubis stammen aus den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen, Augsburger Land, Aichach-Friedberg und der Stadt Augsburg.

Vorerst werden im neugeordneten Ausbildungsberuf der „Verfahrensmechaniker Faserverbund“ die Schüler der 12. Jahrgangsstufe in Donauwörth beschult. Im Vorfeld des ersten Schultages besichtigten die Ausbildungsleiter der Firmen „Premium Aerotec Augsburg“, „SGL Carbon“ in Meitingen und „Airbus Helicopters“ aus Donauwörth die neue berufliche Ausbildungsstätte ihrer Azubis. Nach der Besprechung organisatorischer Angelegenheiten und Ausbildungsabläufe mit Fachbereichsleiter Konrad Fieger führte sie dieser durch die Werkstätten. Die betrieblichen Ausbilder waren von der Ausstattung und der fachlichen Kompetenz sehr angetan.

Die Existenz der „Staatlichen Technikerschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie Donauwörth“ und ihre optimale Ausstattung – ein herzlicher Dank an Kreistag und Landrat Stefan Rößle – war einer der ausschlaggebenden Gründe für das Kultusministerium, auch die Erstausbildung in diesem Beruf an der Berufsschule Donauwörth anzusiedeln. „Aufgrund der fachlichen Kompetenz unserer Lehrkräfte, der hervorragenden Sachausstattung und ausreichender Schülerzahlen bestimmte das Kultusministerium unsere Berufsschule zum Standort des „Schwabensprengels“ “, so Schulleiter Winfried Schiffelholz. Durch den neuen hochmodernen Ausbildungsberuf wird der Berufsschulstandort Donauwörth gestärkt, schwäbische Berufsschüler können heimatnah beschult werden, sie haben im Anschluss an die Erstausbildung die Möglichkeit, sich an der Technikerschule höher zu qualifizieren und die Investitionen in Werkstätten und Messgeräte und Maschinen können breiter genutzt werden. Eine sogenannte „Win-Win“-Situation.
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