Lieder der Romantik

Carolina Ullrich
 
Marcelo Amaral
 
Franz Schubert

Liederabend
Franz Schubert (Fischerweise, Die Liebe hat gelogen, Im Frühling u.a.), Robert Schumann (Nur wer die Sehnsucht kennt, Kennst Du das Land…u.a.), Reynaldo Hahn (Mai, Le Rossignol, Le Printemps u.a.), Hugo Wolf (aus dem Italienischen Liederbuch: Auch kleine Dinge…, Schweig einmal still…u.a.)

Carolina Ullrich, Sopran
Marcelo Amaral am Flügel

Samstag, den 02. Mai 2009

Antonius-von-Steichele-Schule Mertingen, Ostergasse 23
Beginn: 20.00 Uhr, Karten 10,00,- €
Vorverkauf bei der Gemeinde Mertingen ( 09078 / 9600-18 )
und an der Abendkasse
Kinder Frei
Die 1982 in Chile geborene Carolina Ullrich studierte an der Päpstlichen Katholischen Universität in Santiago de Chile bei Ahlke Scheffelt, wo sie 2004 mit „summa cum laude“ abschloss. Im Februar 2005 kam sie nach Augsburg zu Prof. Edith Wiens; sie wurde im Oktober 2005 an der HS in München in die Klasse Wiens aufgenommen. Zur Zeit absolviert sie dort die Meisterklassen in Konzertgesang und Musiktheater.
Sie ist Stipendiatin der Fundación Andes, einer der wichtigsten Stiftungen Südamerikas. Erfahrungen im Opernfach erwarb sie sich am Teatro Municipal de Santiago de Chile. Im Sommer 2005 sang sie dort mit großem Erfolg die Despina (Cosi fan tutte) und die Soeur Constance (Dialogues des Carmélites). Im Rahmen der Bayerischen Theaterakademie sang sie die Serpetta in Mozarts „Gärtnerin aus Liebe“. Daneben bereitet ihr auch das Lied- sowie das Oratorienfach große Freude. Unter Leitung von Helmut Rilling sang sie im April 2006 Bachs Johannespassion in Stuttgart und Neapel. Carolina Ullrich wurde 2006 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD mit dem 2. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet (einen ersten Preis gab es nicht); den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2006 wie auch den 1. Preis für die beste Interpretation eines modernen Stückes. 2007 errang sie in Gütersloh den 2. Preis beim Wettbewerb „Junge Stimmen“, und ebenfalls 2008 in Zwickau beim Robert-Schumann Wettbewerb.
Im Januar 2009 wurde sie – mit ihrem Pianisten Marcelo Amaral – Preisträgerin des International Young Concert Artists Competion in New York City, in dessen Folge 2010/2011 eine amerikanische Konzerttournee gemeinsam mit Marcelo Amaral vorgesehen ist, verbunden mit Konzertdebuts in der Carnegie Hall, im Kennedy Centre Washington sowie im Gewandhaus Leipzig.

Ab Herbst 2009 ist sie Mitglied des Ensembles der Semper-Oper Dresden
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Der brasilianische Pianist Marcelo Amaral studierte zunächst in seinem Heimatland, danach in den USA an der "Indiana University" in South Bend sowie am renommierten "Cleveland Institute of Music“. Er war Teilnehmer der Music Academy of the West, des Cleveland Art Song Festivals, des Schleswig-Holstein Festivals, des Europäisches Musik¬festivals Stuttgart, der Académie Musicale de Villecroze, Ravinia Festival, Montpellier Festival, der Sommerakademie des Salzburger Mozarteums sowie des Tuscan Sun Festivals. 2003 verließ er die Vereinigten Staaten, um an der Hochschule für Musik und Theater München in der Liedklasse von Prof. Helmut Deutsch seine Studien zu vervollkommnen.
Seit 2004 unterrichtet Marcelo Amaral an den Musikhochschulen München und Augsburg Instrumental- und Vokalkorrepetition. 2005 war er musikalischer Leiter und Pianist an der Seite von Olaf Bär in Hans Neuenfels' vielbeachteter Uraufführung "Schumann, Schubert und der Schnee" im Rahmen der Ruhrtriennale und an der Komischen Oper Berlin.
Marcelo Amaral ist Preisträger des "William-Kurzban-Award for Excellence",des Begleiter-Preises beim "La Voce BR Musikzauber Liedwettbewerb" 2007und des Pianistenpreises beim Internationalen Robert-Schumann Liedwettbewerb 2008 in Zwickau. Er konzertiert als Kammermusiker und Liedbegleiter in Europa, Nord- und Südamerika. Rundfunk und Fernsehaufnahmen unter anderem für den BR, Deutschland Radio Kultur, WDR/Arte, Radio France runden seine Tätigkeit ab.

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Franz Schubert, geboren am 31. Januar 1797, gestorben am 19. November 1828, wurde als dreizehntes von sechzehn Kindern geboren, von denen nur fünf älter als ein Jahr wurden. Schuberts Vater Franz Theodor war Lehrer in einer Pfarrschule, seine Mutter Elisabeth Vietz war vor ihrer Heirat Köchin in einer Wiener Familie.
Im Oktober 1808 wurde er wegen seiner schönen Stimme als Sängerknabe in die Hofkapelle und in das kaiserliche Konvikt aufgenommen. Hier lernte Schubert viele seiner späteren langjährigen Freunde kennen: Joseph von Spaun, Albert Stadler und Anton Holzapfel. Neben Kompositionsunterricht von Wenzel Ruzicka und später Antonio Salieri genoss er im Konvikt vielfältige musikalische Anregung: Er wirkte nicht bloß als Solist im Gesang, sondern lernte auch die Instrumentalwerke Joseph Haydns und Wolfgang Amadeus Mozarts kennen. Bald zeigte sich seine Begabung in der Komposition obgleich es ihm nie gelang, sich als Komponist zu etablieren….

Schubert hat trotz seines kurzen Lebens in allen Gattungen seiner Zeit Außerordentliches geschaffen und wird in der heutigen Musikwissenschaft neben Beethoven als der Begründer der romantischen Musik im deutschsprachigen Raum angesehen. Anders als die Komponisten der Wiener Klassik, in deren Tradition er wirkte, räumte er auch den kleineren lyrischen Formen (Lieder, Klavierstücke) einen breiten Raum in seinem Schaffen ein, was sich in den Oeuvres vieler romantischer Komponisten fortsetzte, angefangen bei Mendelssohn und Schumann, bis in das 20. Jahrhundert (Hugo Wolf, Skrjabin). Während das 19. Jahrhundert in ihm vor allem den eigentlichen Schöpfer des Kunstliedes bewunderte, gewann im 20. Jahrhundert auch seine Instrumentalmusik zentrale Bedeutung im Konzertrepertoire.

Die Gesänge der Deutschen Messe sind im kirchlichen Alltag, insbesondere in Österreich, bis zum heutigen Tag sehr verbreitet und populär.


Wir bedanken uns bei allen Besuchern, bei unseren Freunden und Gönnern! Wir danken Herrn Olbrich, Frau Horrer und Frau Rössle für ihre großzügige Unterstützung! Und den Mitgliedern des Kulturkreises und des Kirchenchores für Hilfe, Mitarbeit und nimmermüden Einsatz…

Samstag, 9. Mai 2009, 20.00 Uhr:
Zum Muttertag kommen die Salzburg Comedian Harmonists - fünf Sänger und ein Pianist (u.a. Dozenten des Mozarteums Salzburg), die wie ihre klassischen Berliner Vorbilder aus den 1930er Jahren das Publikum begeistern.
„Fünf Sänger und ein Pianist - mehr brauchte es vor achtzig Jahren nicht, um ein Publikum zu verzaubern, zu unterhalten und zu berühren. Mehr braucht es auch heute nicht - das beweisen die Salzburg Comedian Harmonists bei jedem ihrer Konzerte, egal, ob man sie nun als Repräsentanten einer guten alten Zeit bezeichnet, oder als Boygroup im Frack...“

Samstag, 6. Juni 2009, 20.00 Uhr: Sae-Joung Choi, Sopran und Don-Hyuk Lee, Bass Studenten der Meisterklasse von KS Prof. Francisco Araiza, MHS Stuttgart
mit Ingo Dannhorn, Klavier (in der Reihe „Zauber der Stimme“)

Samstag, 4. Juli 2009, 19.30 Uhr: Konzert in St. Vitus, Druisheim
mit Elisabeth Haumann, Sopran und Holger Marschall, Gitarre

Samstag, 18. Juli 2009, 20.00 Uhr, Jugendchor Mertingen und Kirchenchor:
Ein „fetziges“ Konzert; Pianist: Jürgen Otto

Sonntag, 23. August 2009, 20.00 Uhr open air
mit Isabell Münsch (Sopran), Milos Bulajic (Tenor), Franz Schlecht (Bariton):
Verona in Mertingen – Belcanto im Amphitheater

Samstag, 26. September 2009, 19.30 Uhr Liederabend mit Weltstar Francisco Araiza (Tenor) und Ingo Dannhorn am Klavier im Kaisersaal in Kaisheim

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 19.00 Uhr: Luftwaffenmusikkorps 2
Benefizkonzert in der Turnhalle zug. der Musikausbildung in Mertingen

Samstag, 21. November 2009, 19.30 Uhr:
Kammerkonzert mit Julian Riem und Albena Danailova

Sonntag, 13. Dezember 2009, (3. Advent) 17.30 Uhr:
Elisabeth Haumann mit Coro degli Angeli in St. Martin Mertingen

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin donauwörther | Erschienen am 06.05.2009
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