Hinter den Kulissen des „Wies’n“

Hinter den Kulissen des „Wies’n“

Einen „Wiesenbesuch“ der besonderen Art unternahmen die Schülerinnen des Hauswirtschaftszweiges der Klasse 8c. Zusammen mit ihrer Lehrkraft Frau Wenninger durften sie einen Blick hinter die Kulissen der Ochsenbraterei tun, dieser wurde vom Mitarbeiter Herrn Frisch organisiert. Noch bevor es im Festzelt „rund“ ging, besichtigten die Mädchen aus St. Ursula die Logistikanlagen und die Küche des ca. 6000 Personen fassenden Festzelts.
„Sieben Ochsen pro Tag?“, ungläubig schaute Johanna den Chefkoch der „Ochsenbraterei“ an. Doch die weiteren Zahlen, die genannt wurden, setzten Lehrkräfte und Schülerinnen in großes Erstaunen: 450 Hähnchen und Haxen werden gleichzeitig gegrillt, neben anderen kulinarischen Leckereien. Mit 14000 Maßkrügen werden die Gäste versorgt, ein Bierfass (acht insgesamt) beinhaltet 300 Hektoliter Bier, und diese werden täglich befüllt. Erstaunt betrachteten die jungen Gäste die Größe der Soßenbehälter (200 Liter) und konnten sich ein Bild von der Hektik und Enge „hinter den Kulissen“ machen, in der die Angestellten in „Zehn-Stunden-Schichten“ arbeiten.
Nach der Küche konnten sich die Schülerinnen noch ein Bild von der Zentralbäckerei der Wies’n machen, in der 2000 Brezen pro Stunde gefertigt und verkauft werden.
„Ein ganz schön anstrengender Job“, meinte eine Schülerin, „ich glaube, das wäre nichts für mich.“
Gegen Mittag musste die Gruppe dann den Versorgungsbereich verlassen, da die Gäste in das Zelt drängten und die Angestellten auf Hochtouren arbeiten mussten. Vom Hausmeister der Ochsenbraterei wurden alle mit einem Lebkuchenherz verabschiedet. Mit einem kurzen Rundgang über das Volksfest rundete die Klasse die Exkursion ab, bevor es wieder Richtung Donauwörth ging.

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