Erweiterung des Netzwerks „Frühe Hilfen“ und Stärkung des Kinderschutzes Weiterbildung für Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen und Hebammen

Mit dem Ausbau und der Pflege des Netzwerkes „Frühe Hilfen“ wird der Schutz von Neugeborenen und Kleinkindern verbessert. Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) beim Fachbereich Jugend und Familie des Landratsamtes Donau-Ries ist mit dieser wichtigen Aufgabe befasst. Die vorhandenen Netzwerke sollen durch Einbe-ziehung wichtiger Berufsgruppen aus dem Bereich des Gesundheitswesens erweitert werden. Dazu zählen beispielsweise Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen sowie Hebammen und Entbindungspfleger. Damit wird ein konkretes Ziel des Bundeskinderschutzgesetzes in die Tat umgesetzt.

Neben Familienhebammen sollen künftig auch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen in Familien mit einem erweiterten Betreuungsbedarf eingesetzt werden. Auf diesem Weg sollen die Angebote für Familien mit Säuglingen erweitert werden. Die besonderen Kompetenzen dieser Berufsgruppen bei der Förderung und Unterstützung von Familien mit Babys werden dabei genutzt.

Im Rahmen der Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen erhalten seit diesem Jahr die Hebammen und Entbindungspfleger in Bayern die Gelegenheit, an einer Weiterbildung zur Familienhebamme und zum Familienentbindungspfleger teilzunehmen. Die Weiterbildungskosten sowie die Kosten für Verpflegung und Unterkunft werden durch die Bundesinitiative finanziert. Die Fortbildungsorte für die Kurse sind München und Nürnberg. Im Landkreis Donau-Ries nehmen bisher zwei Hebammen an der Weiterbildung teil.

Erstmals werden jetzt auch Kurse für die Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen angeboten. Die Weiterbildungskurse finden in München (21.01.2014 – 15.12.2014) und in Nürnberg (01.04.2014 – 13.01.2015) statt. Anmeldeschluss für den Kurs in München ist der 13.12.2013, für den Kurs in Nürnberg der 21.02.2014.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen und Hebammen, die an einer Arbeit mit Familien, die einen erhöhten Betreuungsbedarf haben, interessiert sind, sollen sich mit der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises in Verbin-dung setzen.

Die Anmeldeunterlagen und weitere Informationen zu den Weiterbildungskursen sind bei der KoKi-Stelle im Landratsamt unter Tel. 0906/74-298, Frau Merkle und Tel. 09081/294443, Herrn Breitling erhältlich.
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