Entstehung des Römerparks (Ruffenhofen)

Als ich an einem verregneten Tag zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl auf ein Hinweisschild Römerpark sah, musste ich trotz des schlechten Wetters nachschauen. So parkte ich mein Auto und musste bei leichtem Regen auf einen leichten Hang hinauf.
Ich sah, wie zwei römische Soldaten links und rechts die Straße bewachten, postiert an einem Baum. Als ich näher hin kam sah ich, daß es Attrappen waren. Ich lief über eine Holzbrücke und machte ständig Bilder von Hinweisschildern, die erklärten, wie die Römer sich anzogen, wie sie wohnten usw.
Einige Hinweise und Daten, die sehr interessant sind möchte ich euch weiter geben, wie:
Seit dem 2003 entsteht hier der Römerpark Ruffenhofen mit Unterstützung des Förderprogramms Leader der Europäischen Union und vieler weiterer Förderer. Träger der Maßnahmen ist der Zweckverband ,,Römerkastell Ruffenhofen"
1892 kleine Grabungen durch den Streckenkommisar der Reichslimeskommission Wilhelm Kohl (Weißenburg)
Ausgrabungen wurden die Kastellumwehrung sowie das Horrium (Speichergebäude)
1896 Veröffentlichung von Kohls Erkenntnissen im Leimeswerk
,,Der obergermanisch-Rätische Limes" (ORL)
Kohls Forschungen bleiben bis in die 70er Jahre Aktuell.
Ab 1977 Regelmäßige Befliegung und Anfertigung von archäologischen Luftbildern.
2005 Seit 15.07.2005 ist der Limes- und damit auch der Römerpark Ruffenhofen- in die Liste der Welterbestätte der UNESCO aufgenommen.
Die in Ruffenhofen liegende Einheit ist noch unbekannt.
Möglicherweise war es eine doppelte Kohorte (cohors miliaria),
zu der als cohors equitata (aus Fuß- und Reitersoldaten gemischte Kohorte) noch etwa 240 Reitersoldaten gehörten.

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7 Kommentare zum Beitrag
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Axel Haack aus Freilassing am 07.11.2009 um 03:26 Uhr  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen am 07.11.2009 um 08:03 Uhr  
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