Donauwörther Notenkessel - Konzerte mit Gospel, Rock und Liedermacher
Donauwörth: Evang. Christuskirche Donauwörth | Donauwörth (hgs). Die Konzertreihe "Donauwörther Notenkessel - Gospel und Pop" füllt zum vierzehnten Mal die Christuskirche in Donauwörth mit Profi-Künstlern der großen Szene christlicher Musik, mit vier Konzerten fein sortiert nach Gospel, Rock und Liedermacher, mit einem hochbeliebten Gospelseminar, mit sozialausgleichenden Eintrittspreisen und mit einem Kupferkessel als Symbol für Lagerfeuer und Kraftschöpfen.
Das alljährliche Gospelseminar ist bereits seit Januar ausgebucht. Kein Wunder, denn David Thomas ist ein altbekannter Notenkessel-Künstler und Tyndale Thomas - sein Bruder - ist es ein neues Gesicht in der Leitung des Gospelseminars, nicht minder berühmt, aus Manchester eingeflogen. Dieses Gospelgespann der gegenwärtigen deutschen Gospelszene will sich keiner entgehen lassen. So dürfen auch die Zuhörer beim Abschlußkonzert, welches dieses Jahr den Auftakt zur Konzertreihe bildet, auf ein bewährt feuriges und doch neues Gospelhighlight in Donauwörth hoffen. Am Sonntag, 28.2., 19 Uhr fällt der Startschuss.
Sie begeistern die Massen, tanzen auf der Bühne und stecken die Zuschauer zum Mitmachen an. Man darf ein Feuerwerk aus Reggae, Soul und Gospel-Rhythmen erwarten, wenn die zwei Brüder Tyndale und David auftreten.
Aufgewachsen sind beide in Manchester und ihre ersten musikalischen Erfahrungen machten sie in der eigenen "Gospel-Baptist-Church".
Tyndale Thomas war viele Jahre der Leiter des legendären Merrybell Gospel Choir. Dieser Chor erlangte großen Erfolg und tourte durch die halbe Welt. Fernsehaufnahmen mit Stevie Wonder und mehrere CD Produktionen zeichneten den Chor aus. Der hervorragende Sänger zieht mit den Gospelrhythmen das Publikum sofort in seinen Bann. Bereits im Alter von sieben Jahren spielte er in Gottesdiensten verschiedene Instrumente und begann so seine Karriere als Sänger und Musiker. Während seines Grafik-Design Studiums lernte er seine Frau Kadria kennen. Zurzeit leitet Tyndale Thomas den „Liverpool Royal Philharmonik Choir“ und arbeitet als Songschreiber für und mit anderen Künstlern.
David Thomas, ehemals „Papa“, die Dampf-Lok beim Starlight-Express lebt heute in Deutschland. Von Kindesbeinen an war er aktiv als Sänger, Keyboarder und Schlagzeuger. Davids außergewöhnliches Gesangstalent war schnell entdeckt und wurde gefördert. Im Merrybell Gospel Choir gehörte David aufgrund seiner ausdrucksstarken Stimme und seines exzellenten Musikverständnisses zu den bevorzugten Solo-Stimmen. Seine Begabung, Lieder zu komponieren und zu arrangieren wurde mehr und mehr gefragt.
Während dieser Zeit besuchte er 2 Jahre lang das College für Pop Musik und Soundrecording in England. Es folgten Auftritte mit Jessi Dixon und Stevie Wonder.
Ab 1995 war David als „Papa“, die Dampf-Lok beim Starlight-Express in Bochum zu sehen. Nun ist er als Gospel-Sänger in ganz Europa unterwegs.
Für die Freunde der Rockmusik oder für alle jugendlichen Besucher des Notenkessels gibt es die neue Marke "JuKult". In dieser Rocknacht am Samstag, 6.3., von 19 bis 23 Uhr treten Rockformationen aus der Umgebung auf. Zum zweiten Mal mit dabei ist die Band "Peilsender" aus Wassertrüdingen, neu dabei "Long Way Up" aus Oettingen und "School of Rock" aus Nördlingen.
Schauen wir nur mal, wo Peilsender auftreten dieses Jahr: Donauwörth, Wassertrüdingen, Oberhausen NRW, Hamburg, Berlin, Bremen, Nürnberg... Da sollte man die Chance nutzen! Kaum ein Contest, den die Jungs nicht schon gewonnen haben oder wenigstens unter die Top 10 gekommen sind.
Peilsender meinen es ernst, geben alles und machen dabei lediglich was ihnen gefällt. Ihre Texte sind deutsch, das Songwriting eher nicht. Geprägt von der Musik jenseits des Ärmelkanals kombinieren sie ungeniert den Spirit verschiedener britischer Jahrzehnte - jugendlich, kraftvoll, melodiös, aber ohne Haudrauf-Attitüde. Die Arrangements beschränken sich nicht auf die "klassischen" Instrumente Gitarre und Bass, sondern ziehen weitaus mehr Klangregister, die zusammen mit einer außergewöhnlich markanten Gesangsstimme den Bandsound formen.
Die Brüder Friedrich, Konrad und Lorenz Betz machen seit 2001 zusammen Musik. Im Jahr 2005 gründen sie mit dem Schulfreund Carsten Haas die Band PEILSENDER.
Stationen:
• Februar 2006: 1. Platz SchoolJam Regio-Finale, Einzug ins Finalvoting beim Musiksender VIVA
• Oktober 2006: 1. Platz ANTON-Talentwettbewerb
• Juli 2007: Siegerband beim BR Radltour Newcomer Bandwettbewerb
• Dezember 2007: 1. Platz Party-Timer Bandcontest
• März 2008: BRAVO und NOKIA suchen Deutschlands besten Newcomer (unter den besten drei Bands)
• März 2008: „John Lennon Talent Award“ Preisträger, Aufnahme in das Förderprogramm 2008/09
• Juli 2008: 1. Platz Musik Meisinger M-Contest
• August 2008: 1. Platz Jugendfestival Courage Contest
• August 2008: 1. Platz Camp Rock Bandcontest und Auftritt bei The Dome
• März 2009: JLTA Roadshows: Top 6 aus 1300 Bands
• Juni 2009: 1. Platz Thalmässinger Music-Adventure Contest
• Juni-August 2009: In ganz Deutschland zu sehen auf der REWE Family Tour (Hauptbühne)
• Oktober 2009: 1. Platz Radio Galaxy „School of Pop“, Aufnahme in die “Hot Rotation”
Diverse Auftritte in und um Deutschland, u.a. Zeltfestival Konstanz, The Dome 47, Jugendfestival Courage, REWE Family, BR-Radltour, Schüler-Rockfestival Wuppertal, KlassiXmiX-Party des Bayerischen Rundfunks, Südwild TV, EM-Fanmeile Nürnberg, Airplays auf Bayern 3, Radio Gong 97.1, Radio 8, Radio Galaxy.
"Long Way Up" macht Alternative Rock, irgendetwas zwischen Blues, klassischem Rock'n'Roll und Punk. Anfang 2009 wurden die eigenen Songs live gespielt, um zu beweisen, welche Energie in der Besetzung aus Alwin Beck (Gitarre, Lead-Vocal), Markus Wagner (Bass, Backing-Vocal) und Christian Stapff (Drums) steckt. Jetzt hat "Long Way Up" ihre erste EP "Rough Times" aufgenommen. Sie sind so ausgereift, dass dies ihr letztes Konzert sein wird. Das sagte die Presse: "Mit einem Rundumschlag durch sämtliche Rockgenres schafften die drei Oettinger Jungs von „Long Way Up“ den Einstieg. Eine Minimalbesetzung aus Gitarre, Schlagzeug und Bass kann doch einiges hergeben. Die unterschiedlichen Interessen der Gruppe führten dazu, dass viel klassische Rock’n’Roll- oder Rockabilly-ähnliche Passagen sich mit melodischem Hardrock paarten."
Zitat Fortsetzung: "Normalkuhlen Nullachtfünfzehn-Musikern wäre ein Akkordeon zu peinlich, um es anzufassen. Für Long Way Up war es kein langer Weg herauf, es einzusetzen. „The Reason“, ein sehr lyrisches, ruhiges Stück, beeindruckte durch Instrumentierung und Konzept. Der langhaarige Drummer zeigte, dass der alte Witz „Sagt ein Schlagzeuger zum Musiker...“ falsch sei. Er selbst quetschte die Kommode bei passendem Rotlicht. Dazu nahm der Basser eine Akustikgitarre. Das Publikum war beeindruckt – und der mitgereiste Fänpulk aus Nordschwaben sowieso.“
Quelle: Matyes.de - Magazine And Television)
Das Projekt „School of Rock“ an der Realschule Maria Stern in Nördlingen begann im September 2003, als sich 8 junge Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 10 und 15 Jahren für das damals neue Wahlfach Band angemeldet hatten. Nach mehreren Auftritten stieg das Interesse für diese Art von Schule sprunghaft an. Inzwischen üben jedes Jahr bis zu drei Bands ihr Repertoire von sanften Balladen bis zu harter gitarrenbetonter Rockmusik.
Seit Juli 2004 gestalten die Bands aus dem Projekt „School of Rock“ immer einen Rockabend, an dem die Turnhalle der Realschule zum Beben gebracht wird. Auch außerhalb der Schule werden immer wieder Auftritte wahrgenommen, so z: B. zusammen mit den Nördlinger Kultbands „Etho“ und „Drops“, oder bei Treffen mit anderen Musikgruppen aus anderen Schulen in Augsburg oder Marktoberdorf. Für viele Musikerinnen und Musiker war das Projekt „School of Rock“ der erste Kontakt mit Rockmusik, den sie aber nach ihrer Schulzeit intensivierten. So gibt es bereits mehrere Bands im Ries, in denen ehemalige Schüler aus dem Projekt „School of Rock“ aktiv sind.
Zum JuKult im Donauwörther Notenkessel kommt „School of Rock“ mit zwei Bands.
Ein Liedermacher-Abend wird am Samstag, 13.3., das dritte Highlight des Notenkessels sein. Zu Gast ist der Journalist und Theologe Michael Strauss. Liebhaber gepflegter Gedanken und anspruchsvoller Popmusik finden hier deutschsprachige Songs zwischen Swing und Soul, Rock und Jazz: Erinnerungsfähige Melodien, die sich verbinden mit poetischen Texten. In ihnen spiegeln sich Begegnungen, Erfahrungen, Gedanken zur Zeit, journalistische Beobachtungen und persönliche Überzeugungen. Sie schaffen Raum für das Wesentliche und helfen Ihnen, sich für eine kurze Zeit zurückzuziehen aus der Hektik des Alltags. Nicht um dem Alltag zu entfliehen, sondern um zur Besinnung zu kommen und ihm mit neuer Energie das Leben abzutrotzen. Die CD "Blauer Mond" von Michael Strauss ist Grundlage des Konzertes. Zu hören sind auch neue Songs wie "'89 in Deutschland" zum Mauerfall vor 20 Jahren.
Die CD vereint 14 Titel, die stärker als frühere Songs von Michael Strauss Anleihen beim Swing und Jazz machen. So schafft zum Beispiel der Titelsong ein cooles Amalgam aus Barjazz und Blues oder "Ein Schritt in die Hölle" die gefährliche Mischung von religiösem Fundamentalismus und politischem Sendungswahn.
Zum Ende der Konzertreihe "Donauwörther Notenkessel" gibt es noch einmal Gospel, hier vom Gospelchor "The Jesus Gospel Singers", die mit dem Bus aus Hof angetourt werden am Samstag, 20.3. Ihr Ziel ist klar, die wunderbare Liebe und große Kraft, die von Jesus Christus ausgeht, durch ihre Musik zu zeigen. Eine lebendige Beziehung zu Gott und Freude am Glauben präsentieren sie durch ihre Lieder und Texteinlagen impulsiv und ermutigend.
Zitat der Chorsängerin Katja Seel: "Mein Ziel ist, die Liebe des Herrn an die Menschen weiter zu geben. Der Chor ist der Platz, an dem ich diese Liebe oft erleben darf."
Der Chor wurde 1996 gegründet und ist jetzt mit rund 30 Sängerinnen und Sängern und einer vierköpfigen Band (Keyboard, E-Gitarre, Orgel, Bass, Schlagzeug) auf jährlich etwa 12 Konzerten zwischen Brandenburg und Niederbayern unterwegs. Der Gospelfan darf sich auf bekannte Gospels, Spirituals und Lobpreislieder freuen.
Der Donauwörther Notenkessel sucht nicht nur nach einem künstlerisch hohen Niveau, er ist auch sozial eingestellt und deshalb bei freiem Eintritt. Wahnsinn. Eine Ausnahme macht hier nur das JuKult-Konzert mit 5 Euro Eintritt an der Abendkasse. Organisator Hans-Georg Stapff: „Weil auch Kirche nur weitergeben kann, was sie empfangen hat, bitten wir um Spenden und versuchen so einen Ausgleich zwischen Reich und Arm.“
Informationen.
Veranstalter: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Donauwörth
Veranstaltungsort: Christuskirche, Pflegstraße 32, 86609 Donauwörth
Uhrzeit: 18 Uhr Einlass, 19 Uhr Beginn
Bei allen Konzerten CD- und Getränkeverkauf, bei JuKult-Rock auch Snacks
Organisation: Hans-Georg Stapff
Infos: 09099-921762
ONLINE:
www.notenkessel.de
www.david-w-thomas.de
http://theworldofgospel.com
www.peilsender.tv
www.longwayup.de
www.mic-strauss.de
www.jesusgospelsingers.de








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