Deutschunterricht mal Anders
Im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Parkstadt“ besuchten Sprachkursteilnehmer das Donauwörther Kino. Auf die Teilnehmer der Deutschkurse, die im Mehrgenerationenhaus angeboten werden, wartete ein emotionaler Abend.
„Almanya – Willkommen in Deutschland“- eigentlich eine Komödie – löste nicht nur Lachen aus. Es war der erste VHS – Film, der nach dem Tod des langjährigen Leiters von „Film des Monats der VHS“ – Wolfgang Geiss, gezeigt wurde.
Zwar ging es im Film um das Verhältnis von Türken und Deutschen, aber auch Donauwörther aus Brasilien, Frankreich, Italien, Kolumbien, Polen oder Russland konnten die Probleme der Immigranten von damals nachempfinden. Identität, Migration, Integration sind Themen, mit denen jeder von ihnen im Alltag zu tun hat. In den sechziger Jahren hatte Deutschland nach Arbeitskräften gerufen, es kamen Menschen, die sich nach zweijährigem Arbeitsaufenthalt entschieden hatten in Deutschland zu bleiben und ihre Zukunft hier zu gestalten.
Das Leben hierzulande wurde durch die Zugewanderten vielfältiger, bunter, oftmals fröhlicher und bereicherte dadurch die Lebensqualität und kulturelle Vielfalt.
Auch in Donauwörth spürt man es: Heute leben hier Menschen aus ca. 90 Nationen.


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