Das Internet vergisst nicht

Medien-Experte Theo Grassl warnt an der Berufsschule vor leichtfertigem Umgang

Die Ludwig-Bölkow-Berufsschule qualifiziert sich in einer zweijährigen Fortbildungssequenz zur Referenzschule für Medienbildung (RfM). Zuletzt konnte sie den Dozenten Theo Grassl als Spezialist für Marketing, Kommunikation, Social Media, sowie Werbe- und Verhaltenspsychologie zu einem Vortrag gewinnen.

Schüler und Lehrkräfte sollten hier die Welt der Medien von einer humorvoll-kritischen Seite kennenlernen. Abgesehen von farblichen und modischen Designs bieten Smartphones auch allerlei Schnick-Schnack, ohne den die heutige Jugend(?) scheinbar kaum mehr existieren kann. „Posten“, „chatten“, „liken“ – all das sind Verben der modernen Zeit. Ob die Nutzung der Geräte auch immer „smart“ ist, diskutierte Grassl mit dem Publikum sehr interaktiv.

Auswirkungen auf die Privatsphäre

Denn die Präsenz im Netz habe den oft vergessenen Nachteil, dass das Netz nie vergisst und dadurch die Privatsphäre dauerhaft gestört sein kann. Oft seien sich die Jugendlichen nicht bewusst, dass gepostete Urlaubsfotos vom letzten Urlaub mit Cocktail und Zigarette in der Hand auch von zukünftigen Arbeitgebern mit großem Interesse angesehen werden. Der Referent appellierte an jeden Einzelnen zur Vorsicht im Umgang mit den Neuen Medien. (pm)
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