Am Donnerstag wieder Energieberatung

Donauwörth: Landratsamt Donau-Ries | Donauwörth (pm). Nach der Sommerpause im August findet die Energieberatung im September wieder im normalen Turnus statt. Am morgigen Donnerstag, 1. September 2011, findet die Energieberatung im Landratsamt in Donauwörth und am 15. September in der Bauinnung in Nördlingen statt. Jeweils von 14 bis 17 Uhr führen zwei Energieberater Einzelgespräche mit Kunden. Um eine kurze telefonische Terminvereinbarung unter Tel. 0906/74-258 (Agenda-Büro) bzw. Tel. 09081/25970 (Bauinnung) wird gebeten.

Mit der neutralen und nach wie vor kostenlosen Energieberatung des Landkreises unterstützt die Kooperation die Ratsuchenden beim Finden von geeigneten Lösungen im Bereich Förderungen, Energieeinsparung, rationelle Energietechniken oder erneuerbare Energien. Eine ausführliche persönliche Beratung lohnt sich nach Auskunft von Heike Burkhardt, der Koordinatorin des Bereiches Energie beim Landkreis, besonders dann, wenn größere Renovierungsarbeiten anstehen und natürlich bei einem Neubau. Aber auch bei weniger umfangreichen Optimierungen, wie der Umstellung des Heizsystems oder dem geplanten Einsatz neuerer Techniken, wie Solaranlagen sind Informationen von Fachleuten hilfreich.

Interessenten erhalten Auskünfte über erneuerbare Energien, sonstige Energieträger, Anwendungstechnik (Heizsysteme, Warmwasserbereitung, Lüftung, sparsame Energieverwendung), Nutzer-Verhalten (richtig heizen, richtig lüften, spezifischer Energieverbrauch in kWh/m², Energieeinsparmöglichkeiten), bauliche Änderungen im Bestand (Dämmmaßnahmen, Fenster), Förderprogramme (staatliche und andere), gesetzliche Rahmenbedingungen (Energieeinsparverordnung, Bundesimmissionsschutzgesetz) sowie eine grobe Betrachtung der Wirtschaftlichkeit (Vergleich der Kosten: fix, variabel, Bau, Betrieb).
Viele Häuser, die vor 1995 gebaut wurden, haben im kalten Winter und im heißen Hochsommer ein unbehagliches Wohnklima sowie überhöhte Heizenergieverbräuche und Heizkosten. Dies ist Folge des früher nur geringen baulichen Wärmeschutzes und der oft unzureichenden Luftundichtheit der Gebäudehülle. Oft bestehen dadurch auch Feuchte- und Schimmelprobleme. Um den Nutzwert eines Hauses zu verbessern und seine Bausubstanz zu schützen wollen, empfiehlt sich eine wärmetechnische Sanierung des Hauses. Ein idealer Zeitpunkt für Investitionen in die wärmetechnische Verbesserung von Bauteilen ist, wenn an einzelnen Bauteilen oder am ganzen Haus aus anderem Grund sowieso eine Reparatur oder Sanierung nötig ist, da dann die geringsten Mehrkosten entstehen. Für jeden Gebäudetyp lassen sich Einsparmöglichkeiten durch optimale Wärmeschutzmaßnahmen an Wand, Dach, Keller und Fenstern sowie durch lüftungstechnische Maßnahmen ermitteln.

Mit einem Niedrigenergie- oder Passivhaus werden auf Dauer 30-70 % weniger Heizenergie verbraucht als mit einem Neubau nach den Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung. Bei Neubauten sollte berücksichtigt werden, dass die Mindestanforderungen der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV)
beim baulichen Wärmeschutz und bei der energetischen Qualität nicht mehr den aktuellen Stand der Technik widerspiegeln.

Die Kooperationspartner stehen für kurze Fragen außerhalb der Beratungstermine telefonisch zur Verfügung. Der Energieberatungsflyer für 2011 mit den Berater/innen der Kooperation sowie den aktuellen Beratungsterminen liegt bei allen Gemeindeverwaltungen, im Landratsamt, bei den Sparkassen, den Volksbanken Raiffeisenbanken und den Zeitungen aus.

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