Abwechslungsreiches Programm beim Musischen Abend der Mädchenrealschule St. Ursula im Tanzhaus
Ein buntes Programm wartete auf die Zuschauer am Donnerstagabend im Tanzhaus. Die Schulspieltruppe unter Leitung von Realschullehrerin Simone Stadler, das Bläserensemble unter Führung von Musiklehrer Stefan Thalmeir, die Band unter Leitung von Musiklehrer Hans Kraus sowie der Chor der fünften Klassen und der Pop- Rockchor unter der Stabführung von Schulleiter Peter Müller hatten sich einiges einfallen lassen, um ihre Zuschauer, vorwiegend Eltern, Geschwister, Großeltern und Lehrkräfte, zu unterhalten.
Den Reigen eröffnete das Bläserensemble mit dem Stück „Greensleeves“ in einer relativ ungewöhnlichen Besetzung mit Block- und Querflöte, Klarinette und Trompete.
Zünftig schwäbisch beschrieb dann der Chor der 5. Klassen, wie man mit viel Mühe einem nächtlichen Plagegeist mit dem „Muckabätscher“, so der Titel des Liedes, zu Leibe rückt.
Mit „Fräulein Dracula“ entführten die jungen Sängerinnen in das Reich der Vampire. Was so ein Vampirmädchen alles erlebt, zeigten die Schülerinnen, unterstützend zum Liedtext, auf großen Plakaten, die sie im Kunstunterricht extra gemalt hatten.
Zu diesen bewegten Rhythmen setzte das Bläserensemble einen gelungenen Kontrast mit seinem Intermezzo, das in ruhigem Tempo und warmen Klangfarben gehalten war.
Doch gleich danach sollte es fetzig weiter gehen: Schulleiter Peter Müller forderte das Publikum auf, den Chor bei dem Lied „Lustige Familie“ zu unterstützen. Dabei dachte er nicht nur an stimmliche Hilfe, sondern vielmehr auch an Gestik, die an bestimmten Passagen angesagt war, wenn es galt, die im Lied angesprochenen Instrumente, Flöte, Posaune, Violine, Klarinette, Trompete und Kontrabass, zu mimen.
Den musikalischen Reigen beendete Musiklehrer Hans Kraus mit seiner Band. Diese stellte eine große Bandbreite unter Beweis mit den Titeln „You came“ von Vin Wild, „Brown eyes“ von Desting’s Child, „Nothing else matters“ von metallica und dem Ohrwurm „Moviestar von Harpo.
Im Anschluss an die musikalischen Beiträge gab die Schulspielgruppe „Die kleine Hexe“ in einer Bearbeitung von Simone Stadler zum Besten, was die Zuschauer mit lang anhaltendem Applaus quittierten.
Schulleiter Peter Müller bedankte sich am Schluss bei den mitwirkenden Schülerinnen, den Lehrkräften, die das Programm vorbereitet haben und bei Realschullehrer Thomas Schuster, der für die technische Leitung am Mischpult verantwortlich zeichnete.
Rosi Müller, Konrektorin




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