"Ich liebe diese Sonntage ... !"

... und dann faul in der Sonne liegen ...

... diese Grazie und Schönheit was diese Katze ausstrahlt, hätte ich sie eher für eine Miss Frederike gehalten, als einen Sir Frederic!
Die Farben kommen jetzt von allein in die Welt Frederic braucht nicht mehr sammeln, höchstens für den nächsten Winter.
Ja, die Nachbarskinder tauften ihn nur "Mogli"; mir erschien das nach einigem Kennenlernen zu wenig: alle Bekannten, die mal ein Foto von Sir Frederic gesehen haben, meinen und bestätigen, dass da etwas sei, das den "Adelstitel" quasi rechtfertigt; ich selbst bin, je länger diese "Gartenfreundschaft" währt, immer neugieriger auf das, was an kleinen amüsanten Episoden sich noch ereignen mag: fast immer ist etwas zum Schmunzeln dabei :-)
Hätte mich jemand vor Jahren gefragt, inwiefern ich "Tierpsychologie" als legitim erachtet, so hätte ich wohl diese Disziplin als definitiv sekundär erachtet. Heute - nach meinem Studium, in dem Psychologie (Magister) zu meinen Fächern gehörte, räume ich allerdings ganz normal Bedeutung für diese Fachgebiet ein, denn je länger ich Gelegenheit finde, Tiere, Hunde, Katzen und andere Haustiere zu erleben, desto mehr merke ich, wieweit psychologische Momente ein Verstehen unserer Freunde erleichtern.
Dass auch hier zuweilen Populismus die Zügel an sich reißt, ändert nichts daran, dass es äusserst interessant ist, gerade das an Alltagsphänomenen zu betrachten, was auf elementare Weise zeigt: in diesem Lebewesen steckt "Seele", regt sich "Empfindung", manifestieren sich psycho-soziale Momente, ohne die uns unsere Vierbeiner ja kaum so wichtig sein könnten!
Ja, ein Sonntagsbild mit all seinen Merkmalen.
Jeder sollte eine solche Zufriedenheit ausstrahlen wir Sir Frederic Mac Mogli!
und nicht nur sonntags...
Genau so aalt sich mein Hund in der Sonne - vollkommen zufrieden mit sich und der Welt. Besonders natürlich, wenn es gerade etwas Gutes zu fressen gab. Und ich denke dann bei dem Anblick: "Warum ist der Begriff "Hundeleben" da nur so negativ besetzt?"
In diesen Momenten würde ich unbesehen tauschen!
... bis jetzt dachte ich, es ist eine Katze!
Nix für ungut, Willi
Wenn man bedenkt, wie gering ein Hundeleben vor gar nicht allzu langer Zeit geschätzt wurde, so wundert die negative Assoziiation kaum; wir fangen erst wieder an, in den Lebewesen mehr als "Automaten" oder "Maschinen" zu sehen. Vielleicht entdecken wir gerade durch das Zusammensein mit unseren Haustieren, wie schön es ist, "Leben" einfach auch zuweilen unmittelbar, ganz naiv, wie der Augenblick sich gibt, zu nehmen; wer Katzen oder auch Hunde beobachtet, weiß, wie sie dem Augenblick abgewinnen, was in ihm steckt, naiv, wie kindlich, neugierig und spontan. Wer einen vorbeifliegenden Schmetterling, einen zugeworfenen Ball ansieht wie eine Katze, wichtig, konzentriert, als hinge das Leben davon ab, bemerkt viel mehr, erlebt viel mehr, als jemand, der "Wichtiges" von "Banalem" unterscheidet nach Klischees, die das Verhalten des Einzelnen regulieren, verhindern, dass ich mich in jedem Augenblick neu erlebe, neues entdecke, gleich wie wenig - nach meinen bisherigen Begriffen - "wichtig" das ist, was da ist.
Es ist wie ein Spiel, aber wie Kinde es spielen: ernst gespielt, und immer ganz mitten darin.
Ist es nicht der Hauch von Freiheit, von Weisheit auch, gelänge es uns, so loszulassen, sich auf das, was gerade jetzt geschieht, sich einzulassen?
Die Katze schert sich wenig darum, für albern, für "kindisch" gehalten zu werden, wenn sie aus lauter Lust Heuschrecken nachjagt, unablässig mit einem Wollknäuel spielt: ob da jemand steht und lacht - ist gleich als wäre sie ganz allein in ihrem Spiel.-
Wilfried - Du hast ganz recht! Es ist eine Katze, in der Tat! Aber..... mein Hund (Betonung auf Hund, nicht auf mein) kann sich halt genauso zufrieden und glücklich in der Sonne räkeln. Beim Anblick dieses Fotos habe ich eben an meine Kyra denken müssen und mir gewünscht auch mal so selbstverständlich der Augenblick genießen zu können! Ich arbeite gerade daran, nicht immer nur darüber nachzudenken, was ich alles noch nicht erledigt habe sondern mich damit zu motivieren, was ich schon alles geschafft habe und mir dafür schöne Momente zu gönnen. Das kann ein Augenblick im Garten sein, in dem ich mich an den vielen Knospen meiner Clematis freue (von der ich gedacht habe, mein Mann hätte sie beim Heckenschneiden im Herbst komplett niedergemacht!) ohne gleich wieder daran zu denken, dass unsere Ackerunkräuter auch schon wieder auf ihren Auftritt lauern.....
Also - ein schönes Foto, das mir ein warmes Gefühl und Freude auf den Frühling gemacht hat!
... war ja auch nicht böse gemeint. Man sollte doch öfters von Haustieren etwas "abschauen" und es ihnen nachmachen. Das Foto ist aber gelungen und passt zum kommenden Frühlich - hoffe ich! Gruß Willi
Zwar weiß ich nicht genau, ob Sir Frederic Mac Mogli (so der Name meines Freundes auf vier Samtpfoten) eben erst von der Jagd oder vom Mittagessen zu Hause oder von seinem Rundgang zurück sich ausruhen muss:
doch dass sich mein kleiner Freund auf künftige Sonnentage ganz erheblich freut, scheint mir sicher ... :-)