Neue Fördermöglichkeit für das Regionalmanagement - Fachkräftesicherung wird neues Handlungsfeld

Nach vier Jahren und acht Monaten Arbeit legte das Regionalmanagement im Landkreis Donau-Ries jetzt eine erfolgreiche Bilanz vor. Viele Projekte konnten umgesetzt werden und dank Förderung wurde ein hoher Anteil der Kosten übernommen. Durch eine neue Förderrichtlinie soll künftig noch mehr Geld in den Landkreis fließen. In Zukunft soll das Thema Fachkräftesicherung bearbeitet werden.

Landrat Stefan Rößle hob die Fülle an Projekten und die geleistete Arbeit hervor und dankte dem Lenkungsgremium für die gute Zusammenarbeit. Das Regionalmanagement wurde im August 2010 eingerichtet. Seitdem wird es durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und den Wirtschaftsförderverband Donau-Ries e.V. gefördert. Die restlichen Kosten und Projektmittel übernimmt der Landkreis Donau-Ries. Seit 01.01.2015 gibt es eine neue Förderrichtlinie: „Für den Landkreis Donau-Ries ergibt sich daraus die Möglichkeit, einen weiteren Zuschuss von bis zu 100.000 Euro jährlich mit einer Förderquote von 60 Prozent zu erhalten. Damit sollen konkrete Zukunftsprojekte im Landkreis umgesetzt werden“, erklärt Christine Stiglbauer vom Finanzministerium.

Dr. Florian Freund, Ansprechpartner für die Regionalmanagements bei der Regierung von Schwaben, bescheinigt dem Regionalmanagement im Landkreis eine sehr gute Arbeit. Wichtig zu erkennen sei aber auch, dass „es viele Projekte ohne die Arbeit des Regionalmanagements und die Förderung durch die Landesentwicklung nicht gäbe“.

Nach fast fünf Jahren Arbeit stellte Regionalmanager Klemens Heininger den Mitgliedern des Lenkungsgremiums, ein Kreis aus Vertretern der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, seine Bilanz vor. Das Regionalmanagement hat sich in den letzten Jahren schnell bei Netzwerkprozessen, Projektinitiierung und -umsetzungen etabliert. Dies betraf besonders wichtige Handlungsfelder wie beispielsweise Regionale Wettbewerbsfähigkeit, Bildung und Marketing. So wurde die Initiative Lernender Landkreis erfolgreich als Bildungsregion in Bayern zertifiziert, ein Bildungsportal eingerichtet, eine Imagekampagne mit Online-Magazin und Plakataktion angestoßen, eine Unternehmensbefragung durchgeführt und weitere Aktivitäten im Bereich Fachkräftegewinnung unternommen. In Zukunft soll das Regionalmanagement sich noch stärker der Fachkräftesicherung widmen, zum Beispiel durch ein Rückkehrmanagement.

Oberbürgermeister Hermann Faul betonte die Wichtigkeit des Rückkehrmanagements für die Region, da viele junge Menschen den Landkreis zur Ausbildung oder zum Studium verlassen. Dem will das Regionalmanagement in Zukunft mit einem Newsletter begegnen, um ehemalige Landkreisbürger über Veranstaltungen, Aktuelles und Jobangebote in der Region zu informieren.
Weiterführende Informationen gibt es unter: www.donau-ries.de/regionalmanagement.
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