Am 20.12 bekam ich diesen Hinweis als Kommentar von Anja Kaufmann aus Schweinfurt, die mich auf diesen Text von der Bay. Stadtzeitung hinwies. Was sollen myheimatler davon halten?
Ausgabe6 vom 12. Februar 2010
Kostenlose Amateure
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Komisch! Der Schreiber konnte sich aber auch nicht mit sich selbst einigen, ob wir nun eine Bedrohung für den "Großen Jounalismus" sind oder einfach nur: beliebig, belanglos, bescheiden. Sind wir einfach nur profan, dann sind wir ja keine Konkurrenz, oder? Dann können die uns doch gewähren lassen. Sind wir Konkurrenzfähig, können sie uns ja abwerben und bezahlen. Lass dich nicht ärgern, Ali! Jeder von uns hat gute und weniger gute Berichte. Den einen interessiert dies und den Anderen wieder etwas anderes. Jedem Menschen recht getan, das ist eine Kunst, die keiner kann! ;o)))
Es ist klar und deutlich, dass bei Myheimat reine Amateure als "Bürgerreporter" unterwegs sind, was sich auch oft in den Berichten mehr als deutlich widerspiegelt.
Manchmal ist dann so ein Bericht wirklich, sagen wir mal, furchtbar, vor allem furchtbar überflüssig (wie: "Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!", aber ansonsten macht genau die subjektive Schreibweise und Berichterstattung den besonderen Reiz aus.
Ich sehe Myheimat absolut nicht als Ersatz einer lokalen Presse, sondern vielmehr als eine Ergänzung der wichtigen und objektiven Berichterstattung durch subjektive geschilderte Erfahrungen der Myheimatler.
Oft wird auch über Dinge berichtet, die die Lokalpresse gar nicht interessiert. Und so manches mal führen Berichte zu anregenden Diskussionen, was ich auch für eine Bereicherung halte.
Nein, ich sehe das Problem nicht wirklich, das dort im Artikel beschrieben wird.
Warum über so was aufregen?
Die myheimatler sollten sich sogar freuen, wird doch über sie in einer - wenn auch völlig unbedeutenden - Tageszeitung geschrieben.
Das lockt weitere Leser hierher, auch wenn Frau Anker Konkurrenz in myheimat befürchtet. Aber dann müsste sie ja alle Blogs und Webseiten sperren lassen, in welchen Laien über alltägliche Dinge berichten, die in keiner Zeitung erscheinen.
Und ganz so amateurhaft kann so manches ja doch nicht sein, sonst würde gogol das Ganze einstampfen.
Im Übrigen gebe ich Doris auch recht, wenn sie sagt, manche Beiträge seien furchtbar. Aber das sind manche Beiträge bzw. Reportagen in den Tageszeitungen auch. :-)
Der User als günstiger (nicht kostenloser) Material- oder wenigstens Info- und Ideenlieferant?!
Ach, nee, wie neu ;)
DAS weiß ja nun inzwischen jeder hier. Und wem die Gegenleistung "kostenlose Plattform plus evtl. Veröffentlichung in den Printmedien" nicht ausreicht, geht oder ist gegangen.
Und dass es hier Grüße u.ä. gibt, liegt auch daran, dass es sich bei einem Multiuserblog eben auch um eine Community und Kommunikationsplattform handelt, auf der auch persönliche Plaudereien stattfinden.
Und was relevant ist, entscheidet der User und dann jemand von MH. Wenn der User Amseln, Bäume und Braten für relevant hält, postet er halt über Amseln, Bäume und Braten.
Findet MH das interessant genug, wird MH es weiterverwenden.
Wer unbedingt genutzt werden will, passt sich dabei eben mit der Zeit den Wünschen von MH an. Wem das egal ist, der schreibt weiterhin, was ihm in den Sinn kommt. Et voila, alle haben ihren Spaß ;)
Und mal ein Wort an die Ängstlichen, Gehemmten u.ä.: Dazu muss man nicht mal herausragende Artikel schreiben. So reicht es manchmal aus, eine Frage zu stellen und durch die Antworten entsteht ein informativer Thread oder sie regen andere zu Artikeln an ;)
Uwe, das sehe ich nicht ganz so. Mitunter kommen wir Amateure sogar viel schneller an die großen Berichte, weil wir ja schon da sind (zumindest konnte ich so schon den einen oder anderen Beitrag bringen, der auch sehr viel Aufmerksamkeit erhielt). Möglicherweise resultiert ja auch daraus diese "Angst" vor uns oder ist es gar Neid?
Unsere Landkreiszeitung, Mutter vom MH sucht doch immer Händeringend nach Kommentaren der Bürger. Sie sind auf Hinweise angewiesen, weil sie selbst nicht die Zeit oder die Lust haben, über unseren Alltagskram, der uns wichtig ist , zu schreiben. Ich bin in der Landkreiszeizung zwei mal mit einem ganzseitigen Beitrag über meinen Urlaub vertreten. Einmal Spanien und einmal Libyen. Die Redaktuerin war froh, mal wieder etwas besonderes schreiben zu können. In Zukunft schreibe ich das aber selbst bei MH.
Ich war auch in einer Interessengemeinschaft Hannoverscher Kaufleute als zweiter Mann. Wenn im Stadtteil etwas los war, mußten wir den zuständigen Reporter regelmäßig darauf hinweisen, weil er nicht am Ohr der Zeit hängt.
Also, keine Angst, weiter so in MH.
is doch wie bei wiki - und wer möchte das heute noch missen??? - manches is mist, überflüssig und/oder vorläufig. aber manches is auch klasse (obwohl vielleicht nicht von jemandem mit dem passenden diplom verfasst ;-))
1. Myheimat weist ganz deutlich darauf hin "Bürger schreiben für Bürger"!
2. Ein Friseur geht ja auch nicht gleich pleite, weil sich jemand seine Haare selber schneidet.
3. Ich schreibe Beiträge über unseren Sport und hab schon mehrmals versucht diese auch in den Tageszeitungen zu veröffentlichen. Da meine Artikel nach 4 Wochen noch immer nicht erschienen sind, fragte ich in deren Geschäftsstelle nach, warum er noch nicht veröffentlicht wurde. Darauf antwortete man mir, mein Beitrag stehen noch auf der Warteliste. Wen interessiert das nach 4 Wochen noch? Außerdem hatte ich dann schon den nächsten Bericht vom aktuellen Highlight geschrieben und wollte diesen auch veröffentlichen. Hier auf myheimat werden diese wenigstens gleich eingestellt und können dann von interessierten Bürgern gelesen werden.
Also myheimatler, macht weiter so!!! Mir gefällt dieses Portal!
Ali, nicht aufregen oder gar ärgern. Ansonsten bin ich der gleichen Meinung wie Petra Kinzer und Nicole H. Ich finde es toll, man kann anderen Usern zeigen, wie schön unsere Heimat ist. Darum auch der Name myheimat. LG Marlene
Leben die in einer beschützten Welt? Man kann nur den Kopfschütteln.
Und wenn die Plattform MyHeimat eine Tageszeitung auf dem Gewissen haben sollte, dann ist es um die nicht schade. Und so treuherzig wie André Paul dort schreibt, kann er sicher auch Protokolle für Kaninchenzüchtervereine schreiben oder ähnliches, wenn er keinen Job mehr hat.
Nur von der bayerischen staatszeitung - so ein zeitungsname spricht für sich ! - gesegnete schreiberInnen sind staatstragend. Alle anderen verhalten sich staatsfeindlich.
Mal sehen, wann sich die bayerische staatsregierung einmischt und myheimat.de einen maulkorb verpasst.
Hans-Werner, wir werden keinen Maulkorb bekommen. Denn in dem Artikel werden nicht so sehr die Beiträge, sondern (Zitat) die fehlende redigierende und korrigierende Hand einer professionellen Lokalredaktion kritisiert.
Vielleicht wollten sich ja die gute Frau Anker und der professionelle Ortsschreiber Herr Paul auch nur für einen Job bei gogol ins Gespräch bringen, weil myheimat wahrscheinlich von mehr Menschen gelesen wird wie dieses bayerische Witzblatt. :-)
Noch etwas: Wer hier alles bzw. den ganzen Text lesen will, braucht keinen kostenpflichtigen E-Paper. *hahaha*
Journalisten sind schon merkwürdig. Gegen konstruktive Kritik haben wir Myheimat-Bürgerreporter nichts. Ich möchte dies gern stellvertretend tun, wenn der Journalist André Paul richtig über unsere Bürgerzeitung informiert hätte wäre Ihm u.a. folgender unrichtiger Punkt aufgefallen.
Laut Aussage von Frau Frauke Anker, der Geschäftsführerin des bayerischen Journalistenverbands (BJV) stört Ihr besonders: „Der Leser bekommt keinen konkreten Hinweis, dass hier Amateure schreiben und keine richtigen Journalisten.“ Dies ist ja wohl nicht richtig wie wir alle wissen, Frau Anker sehen Sie doch auf allen Internetseiten in der Fußzeilen einmal unter "Über uns" nach.
Schon mein Studien-Professor sagte mir: "Wer lesen kann ist klar im Vorteil".
Und unser großer Vorteil ist ein ganz gravierender, wir sind völlig unabhängig, unparteiisch, schnell, lokal und kostenlos. Wir Bürgerreporter berichten von Themen, die unsere Leser wirklich interessieren und das ganz nahe am lokalen geschehen.
Ich kann leider nicht nachvollziehen, warum Herr André Paul über uns so schreibt. Existenz Angst vielleicht ? Ich weiß es nicht.
Hmm, sehr interessant was in diesem Bericht geschrieben wird. ; ) Kann mich da aber auch nur meinen Vorrednern anschließen. Wie heißt es doch schön: Jede Werbung ist gute Werbung! ; )
Ich denke auch, dass das "tempo" der veröffentlichungen in der tagespresse ( der zeitraum zwischen veranstaltung und veröffentlichung ) sich erhöht hat, dass auch die qualität der fotos in der tagespresse sich verbessert hat.
Insofern dient diese art von konkurrenz auch einer qualitätssteigerung der täglich erscheinenden gedruckten presse.
Ich mußte gleich lachen als ich den Bericht las...
Interessant - "es wird nicht darauf hingewiesen daß Amateure und keine richtigen Journalisten schreiben".....
...tja - wenn sich "echte" Journalisten durch schreibende Amateure in ihrer Existenz bedroht sehen dann sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken woran das wohl liegen mag. Ich für meinen Teil ziehe den Hut vor einigen lokalen "Amateur-Berichterstattern" genauso wie vor vielen "Amateurfotografen" die keine Bezahlung für ihre Artikel oder Fotos bekommen sondern aus reiner Begeisterung/Hobby/Enthusiasmus ihre Arbeit machen.
Auch läßt sich ein Bürgerreporter weder von der Politik, noch von seinem Chef, oder vielleicht sogar von der Behörde in seinem Tun beeinflussen, behindern und steht für einen Bericht oder eine Reportage die möglicherweise von keiner offiziellen Presse so veröffentlicht werden würde...
Besonders hervorzuheben sind meiner Auffassung nach auch Veröffentlichungen über z.B. einzelne Menschen oder kleine Vereine die für die herkömmliche Presse so uninteressant erscheinen daß diese niemals die verdiente Aufmerksamkeit erhalten.
...wenn also "betroffene Hunde" beginnen zu bellen, so ist das für mich eines der Anzeichen für den Erfolg von "myheimat"!
Der Frau Anker ist ja nicht einmal selber aufgefallen, das es myheimat und seine vielen Reporter/innen überhaupt gibt! Schade das es überhaupt solch eine Kritik gibt...... Also Leute!!! Weiter wie bisher und nicht aufhalten lassen!!!!!!!!!!
Mit Interesse habe ich die Ausführungen von Frau Anker gelesen. Vielleicht hat sie zu schnell geschrieben und sich die Seiten von "myheimat" nicht umfassend angesehen, denn dann hätte ihr Artikel als Berufsjournalistin anders (richtiger) ausfallen müssen. -Oder recheriert sie viele einige Berufsjournalisten auch nur oberflächlich. Möglicherweise kann sie sich diese Arbeitsweise auch erlauben, weil sie vom bayerischen Staat "getragen" (finanziert) wird.
Anmerken möchte ich nur, die hiesige Lokalzeitung freut sich, wenn von uns "Hobby-Journalisten" Berichte geliefert werden, denn in dne ländlichen Bereich kommt kaum noch ein Berufsjournalist.
Ich finde, eine gute Werbung hat Frau Anker für "myheimat" gemacht. Dies dürfte nur für uns Ansporn sein, noch fleißiger Berichte bei "myheimat" zu veröffentlichen.
Glückauf Winfried
Was das damit zu tun hat, dass es eine Ansichtssache oder Einstellungssache ist, ob Myheimat eine Bereicherung oder überflüssig aufgrund fehlender Proffessionalität ist. Manche finden überall was und verderben den Appetit. Gina, ich sehe das genauso, wie Du. Außerdem ist myheimat für Leute, die Internet sowieso haben kostenlos. Wenn ich für jede Sache, die ich hier gelernt und gelesen habe, mir eine Zeitung kaufen müßte, oh man...
So eine Informationsvielfalt und Fülle für alle verfügbar ist doch etwas Tolles. Mit dem , was Du sagst Gina, stimme ich doch total überein.
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