Hausverwalter für Asylunterkünfte - Staatsregierung unterstützt Kommunen bei den Personalkosten

Kosten für Hausverwalter an Unterkünften für Bewerber um Asyl werden nun vom Staat erstattet. Das Sozialministerium hat Landrat Stefan Rößle hierüber persönlich unterrichtet. Landrat Rößle sieht sich in seinen Forderungen bestätigt und begrüßt diese wichtige Entscheidung: „Künftig wird den Menschen ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“ Landrat Rößle dankt der Bayerischen Staatsregierung für das Entgegenkommen. Durch den Einsatz von Hausverwaltern werden die Landratsämter bei den Personalkosten entlastet. Gleichzeitig steigt die Qualität der Betreuung. Pro 75 dezentralen Plätzen können die Landkreise nun die Erstattung von Hausverwalterkosten abrechnen. Der Aufgabenbereich ist vorrangig objektbezogen.

Bisher haben diese Aufgaben viele Ehrenamtliche, die Gemeinden und die Mitarbeiter des Landratsamtes wahrgenommen.

Die Unterbringung und Betreuung für Bewerber um Asyl ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam bewältigt werden. Landrat Stefan Rößle hat zusammen mit der Kommunalpolitischen Vereinigung Bayern (KPV), dem Landkreistag und weiteren Kommunen in der Vergangenheit wiederholt eine Personalkostenübernahme gefordert. Zuletzt berichtete hierüber die Augsburger Allgemeine in der Ausgabe vom 14.4. im Rahmen des Interviews mit dem Landrat über diese Notwendigkeit.

Als erste Einrichtung wird die Unterkunft im ehemaligen Schwesternwohnheim in Oettingen von dieser Entscheidung profitieren. Weitere Hausverwalterstellen werden folgen.
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