Paradox und doch zugleich zutiefst wahr: Das menschliche Auge kann das Sonnenlicht als solches nicht sehen; wir nehmen seine Wirkungen wahr, sehen seine Verwandlungen, entdecken das Licht im Kontrast zur Finsternis, zu Schatten, zur Dunkelheit.
Wir erleben im Sonnenlicht die Kinder der Sonne, Blumen, Blüten, alle Pflanzen, die wie wir Menschen erdgeboren und doch durch das Licht leben ... .
Ja, aus Erde, Wasser, Luft, Wärme und Licht erwächst Leben, ein bezauberndes Schauspiel, dessen wir uns gerade im Frühling bewusst werden können.
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Ja, nicht wahr, genau besehen, merkwürdig, dass, so sehr wir als Menschen auf das Licht angewiesen sind, uns durch das Licht (durchaus auch im realistisch-naiven Sinn gemeint) orientieren, können wir das Licht selbst normalerweise nicht wahrnehmen.
Das Licht ist Bote, Medium, manifestiert uns, was in unserer räumlichen Umwelt passiert oder gegenwärtig ist, bleibt uns aber meist als solches verborgen.
Wir erleben Farben und Formen, sehen Lebewesen und Objekte i m Licht, erkennen Bewegungen, schauen mit dem Licht, aber sehen das Licht als solches nicht.
Ohne Finsternis bliebe das Licht uns auch verborgen, sie beide gehören als Dualität unserem Dasein innigst verbunden.
Licht und Dunkelheit,
Tag und Nacht,
Berg und Tal,
Freude und Leid,
all diese Gegensätze gehören zum Leben.
Bei Deinen Bildern geht mir das Herz auf, so schön ist die Natur.
Danke :-) Dieser April brachte uns auch eine außergewöhnlichen Frühling, dessen Intensität uns alle wohl - jedem auf seine Weise - manifestierte, welche eindrucksvolle Offenbarung das Frühjahr sein kann.
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