"Marterpfahl"
Alle die nicht glauben kommen an den Marterpfahl!
Ich fand diesen Marterpfahl sehr schön und interessant!
Wünsche allen einen schönen Sonntag! GA
http://www.myheimat.de/donauwoerth/kultur/marterpf...
Alle die nicht glauben kommen an den Marterpfahl!
Ich fand diesen Marterpfahl sehr schön und interessant!
Wünsche allen einen schönen Sonntag! GA
http://www.myheimat.de/donauwoerth/kultur/marterpf...
Also - ich glaube daß es keine Marterpfähle gibt.... alles nur für die doofen Touristen!
War denn keiner dabei, der dich, Ali (aus Jux) auch mal an den Pfahl bindet? Wäre bestimmt ein schönes Schnappschuß geworden? .........grins.......lach........
LG M
Was ist denn eine hinterhältige Vogelscheuche? ;-)))
Marterpfähle stammen aber nicht aus unserem christlich- jüdischen Kulturkreis, da nannte man sie Schandpfähle oder Pranger - die waren m.W. auch nicht so schön verziert.
Aber - anprangern woll´n wir Ali nun doch nicht...
@Edgard, nein natürlich wollen wir ihn nicht anprangern. Die schönen Fotos und Beiträge von Ali würden doch alle vermissen. Aber ein bisschen Spaß darf auch mal sein.
hinddafozzig, wie man bei uns so schön sagt, steht für hinterhältig.. So eine Vogelscheuche, ein Prager, oder auch ein Marterpfahl können doch ganz schön hinterhältig sein, oder?
Na - was für menschliche Eigenschaften Ihr so einem "toten" Gegenstand verleiht...
Aber mal ernsthaft: Natürlich handelt es sich hier um einen Totempfahl.
Diesen gab es vor allem bei den nordamerikanischen Ureinwohnern.
Auf ihm waren geschichten, Eigenschaften und so etwas wie Familien- oder Stammeswappen zu sehen; vielfach galten sie auch als Statussymbol oder hatten rituelle Funktion - wie z.B. unser Maibaum.
Besondere "Marterpfähle" gab es eigentlich nicht; da bediente man sich kurzfristig entsprechender Bäume oder Holzstämmen die eingegraben wurden.
Die Marter - eigentlich war es eine besondere Form der Mutprobe - hatte die Funktion besonders Gefangene zu "prüfen" und dadurch zu ehren, wer Schrecken und Schmerz ertragen konnte kam nicht selten danach frei und genoß hohes Ansehen.
Daß wir Bleichgesichter da nicht mithalten konnten ist klar - wir jammern ja schon ohne zu leiden.
Ich bin froh, dass ich mich nicht so beweisen muss
Keine Bange - da es dort keine weiblichen Krieger gab wäret Ihr nie in diese Verlegenheit gekommen; bei uns hättet Ihr aber ggf. durchaus an den Pranger gemußt.
im Gegenteil: Frauen wurden bei den Indianern ( ich bleibe mal bei diesem Ausdruck für die Native Americans) anders als bei uns hoch verehrt und als gleichwertig angesehen:
"Die Männer sind im inneren Kreis, und die Fauen sitzen hinter ihnen. Die Frauen wissen soviel wie die Männer, und man fragt sie oft um Rat. Sie interessieren sich immer dafür, was ihre Männer machen, und denken darüber nach."
Sarah Winnemucca Hopkins Paiute
"Ein Volk ist so lange nicht erobert, wie die Herzen seiner Frauen stark sind. Dann aber ist es aus und vorbei- einerlei, wie mutig die Krieger und wie stark ihre Waffen auch sein mögen."
Cheyenne-Redensart
Man hüte sich aber von der Bezeichnung "Squaw": dies war ein von den Bleichgesichtern abwertend geschaffener und benutzter Ausdruck für eine "Hure" analog zu dem unseren aus der Gossensprache "F---e".
Einen allgemeinen Ausdruck für "Frau" gab es nicht, z.B. aus dem Lakota:
Winjan = Frau (Wi=Sonne, Injan=Stein (Symbol für Lebenskreislauf).
Ich finde sowas schön.
Christl, Dani - bleibt tapfer und beschützt Eure Männer!
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