Feiermarathon an der Hans-Leipelt-Schule
„Wer viel arbeitet, darf auch viel feiern.“ Getreu diesem Motto feierte die Donauwörther Fach- und Berufsoberschule dieses Jahr gleich viermal den Abschluss ihrer erfolgreichen Absolventen. Denn die beinahe 500 Abiturienten samt Gästen waren auch beim besten Willen nicht auf einmal in die Aula zu bekommen.
So feierten am Donnerstagvormittag die dreizehnten Klassen der Fach- und der Berufsoberschule und am Nachmittag die zwölften Klassen der Berufsoberschule. Am Freitag waren dann die zwölften Klassen der Fachoberschule dran: vormittags die Schüler des Wirtschaftszweigs, nachmittags die des Technik- bzw. Sozialzweigs. Neben den Schülern, deren Familien und Freunden waren auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft der Einladung gefolgt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Helmut Straßer gratulierten neben Landrat Stefan Rößle, dem Donauwörther Oberbürgermeister Armin Neudert und seinem Nördlinger Amtskollegen Hermann Faul auch Dr. Andreas Kopton (Präsident der IHK Schwaben), Wolfgang Haschner (Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben), Hans Mesch (stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins der Hans-Leipelt-Schule) sowie Sybilla Winkler-Einberger (Elternbeiratsvorsitzende) den Abiturienten.
Kreativität, Initiative, Leidenschaft, aber auch Optimismus und hilfreiche, unterstützende „Weichensteller“ für die weiteren Wege, das waren nur einige der vielen guten Wünsche der Ehrengäste für die Absolventen. Hans Mesch vom Förderverein wertete übrigens den Platzmangel an der Schule auch positiv: Das zeige doch, wie beliebt die Hans-Leipelt-Schule sei. „Die große Freiheit“ warte nun auf die erfolgreichen Absolventen, freute sich auch Schulleiter Karl Rieger in seiner Rede. „Freiheit ist ein Gut, das stark macht, es darf aber nicht zum Recht des Stärkeren werden“, mahnte er unter Berufung auf Bundespräsident Horst Köhler und rief die Schüler auf, diese Freiheit nicht nur für sich selbst in Anspruch zu nehmen, sondern sie auch anderen zugänglich zu machen. „Verantwortung für den Nächsten und für das Wohl des Ganzen“ sei das Ziel, so Rieger, nicht das selbstsüchtige Streben nach größtmöglichem Profit.
Besonders geehrt wurden auch in diesem Jahr die jeweils Besten ihrer Ausbildungsrichtung durch den Preis des Fördervereins. Das waren im Bereich Wirtschaft Peter Lechner (Megesheim), bei den Technikern Josef Keßler (Donauwörth) und im Sozialzweig Kathrin Göppel (Dillingen-Hausen). Daneben wurden auch die folgenden Klassenbesten besonders ausgezeichnet: Michael Kränzler (Oberndorf), Lisa-Katharina Seiler (Mönchsdeggingen), Marion Dürrwanger (Rudelstetten), Michaela Schnehle (Reimlingen), Stefan Strobl (Monheim-Flotzheim), Julia Scherer (Blindheim), Thomas Gerstmeier (Blindheim-Unterglauheim), Stefanie Müller (Monheim), Sebastian Hauber (Burgheim), Tobias Binswanger (Buttenwiesen-Vorderied) und Daniela Mesch (Dillingen-Fristingen).
Nach der feierlichen Zeugnisverleihung, musikalisch schwungvoll begleitet von der Schulband der Hans-Leipelt-Schule (Marco Pohlers, Fabian Bühler, Soner Isbilen, Raffaello Rossi, Steffen Burlefinger), konnten Schüler und Lehrer, Freunde und Familie noch ausgiebig bei Sekt und Häppchen feiern. Denn, wie Schülersprecher Micchello Riccardo und Katharina Rothbauer in ihrer witzigen Rede den Sinn des Lebens formulierten: „To do is to be, to be is to do oder, frei nach Frank Sinatra: dubidubidu.“ Feiern und arbeiten gehören eben zusammen.



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