Entspannt Radeln auf dem Wörnitz-Radweg

Ein neuer Flussradweg entlang der Wörnitz verbindet wunderbare historische Städte und verwöhnt Radfahrer mit einer herrlichen Wiesenlandschaft.

Der 106 km lange Radweg ist neu und ergänzt das Radwegenetz in den Regionen Romantisches Franken und Ferienland Donau-Ries. Für Radfahrer ist die Strecke vor allem wegen der herrlich sanften Flusslandschaft interessant. Hinzu kommt, dass viele hübsche Städtchen und Sehenswertes an der Route liegen und zum Rasten einladen.

Die Wörnitz entspringt in Schillingsfürst und schlängelt sich von dort aus in zahlreichen Windungen durch weite Wiesentäler, dann durch den Geopark Ries, durchbricht bei Harburg die Riesrandhöhen und mündet in Donauwörth in die Donau. Bis dahin geben über 100 Bäche und Nebenflüsse ihr Wasser in die Wörnitz ab.

Für die Anreise bieten sich die Bahnhöfe in Dombühl und Rothenburg ob der Tauber an, die über den Radweg Romantische Straße gut mit dem Startpunkt des Wörnitz-Radweges an deren Quelle in Schillingsfürst verbunden sind.

Erste größere Stadt am Weg ist Dinkelsbühl, wo die laut Focus schönste Altstadt Deutschlands auf einen Besuch wartet. Nicht versäumen sollte man auch das LIMESEUM im Römerpark Ruffenhofen und das Museum Fluvius in Wassertrüdingen, in dem das Leben an, in und mit der Wörnitz
dargestellt wird.

Im weiteren Verlauf durchfliest die Wörnitz den Geopark Ries und damit den am besten erhaltenen Meteoritenkrater Europas. Über die alte Residenzstadt Oettingen mit der prächtigen Schlossanlage und Harburg, wo man unbedingt den Abstecher in die Burg wahrnehmen sollte, kommt das Ziel Donauwörth in Sicht. Hier lohnt ein Besuch des bekannten Käthe-Kruse-Puppenmuseums. In Donauwörth hat man Anschluss an den Donauradweg oder kann die Rückfahrt nach Schillingsfürst auf dem Radweg Romantische Straße antreten.

Doch entlang der Wörnitz reihen sich nicht nur Städte und Kulturdenkmäler aneinander, auch in Sachen Natur zählt das Wörnitztal zu den wertvollsten Tälern Bayerns. Es ist Lebensraum zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten und nicht selten entdeckt man entlang des Radweges den Weißstorch, der in den Wiesen nach Nahrung sucht.

Ein kostenloser Infoprospekt mit Karte beschreibt die Route und die Orte am Weg. Er wird erstmals bei der CMT in Stuttgart – der weltweit am besten besuchten Publikumsmesse für Tourismus – vorgestellt und erhältlich sein.

Der Wörnitz-Radweg ist ein gebietsübergreifendes Gemeinschaftsprojekt der Regionen Romantisches Franken und Ferienland Donau-Ries mit den Städten und Gemeinden an der Strecke.

Damit wurde ein Fluss, der bisher noch nicht auf der Palette der Flussradwege zu finden war, neu ausgewiesen. Besonders reizvoll sind an dieser Route nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch die vielen Kombinationsmöglichkeiten, die sich mit anderen Radwegen zu Rundtouren verbinden lassen.

www.romantisches-franken.de, www.ferienland-donau-ries.de
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 12.01.2015 | 11:36  
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