Die Marke DONAURIES ist handlungsfähig - Geschäftsbereichsversammlung wählt Markenvorstand und Fachbeirat Marketing

Bei der ersten Geschäftsbereichsversammlung Marke des Wirtschaftsförderverbandes DONAURIES wurden der Markenvorstand und der Fachbeirat Marketing gewählt. (Foto: Bild: Manuela Lutmayr (LRA Donau-Ries))
Die Marke DONAURIES kann jetzt auch operativ starten. Bei der ersten Geschäftsbereichsversammlung in Nördlingen wurden ein Markenvorstand und ein Fachbeirat Marketing gewählt. Damit ist die neue „Sparte“ im Wirtschaftsförderverband DONAURIES e.V., in der alle Markenpartner zusammengeschlossen sind, handlungsfähig.

Landrat Stefan Rößle erläuterte in seiner kurzen Einführung nochmals, warum eine Marke DONAURIES Sinn macht. Er verwies dabei auf einige Zahlen und Fakten: Der Landkreis Donau-Ries zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. 2014 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze bei über 58.000. Mehr als 16.000 Menschen pendeln täglich in die Region, die damit ein positives Pendlersaldo aufweist. Der Kreis gehört laut Focus Lebenswert-Studie zu den Besten in Deutschland.
Darauf aufbauend will die Marke DONAURIES diese positive, erfolgreiche Seite der Region vermarkten, aber auch das Dach für eine Reihe von Projekten und Maßnahmen sein. Wie Landrat Rößle ausführte, geht es dabei vor allem um Maßnahmen in den Bereichen Fachkräftesicherung und Willkommenskultur. Regionsportal, Imagefilm, Botschafterkampagne sowie Online- und Printwerbung – mit unterschiedlichsten Maßnahmen sollen die Unternehmen dabei unterstützt werden, Mitarbeiter zu gewinnen und den Kommunen geholfen werden, diese an die Region zu binden. Landrat Rößle forderte dazu auf, die Marke auf eine breite Basis zu stellen: Der Landkreis, die Städte und Gemeinden, große und kleine Unternehmen sowie die Bürgerinnen und Bürger der Region sollen gemeinsam für DONAURIES werben.
Rund 60 Unternehmen konnten bereits für die Marke gewonnen werden. Etwa 50 Teilnehmer – darunter auch einige Bürgermeister – waren nach Nördlingen gekommen, um den Markenvorstand und einen Fachbeirat Marketing zu wählen. Dem Markenvorstand gehören für die nächsten drei Jahre an: Landrat Stefan Rößle, Gesamtvorsitzender des Wirtschaftsförderverbandes, Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul, Donauwörths
Oberbürgermeister Armin Neudert, Michael Mayer, Geschäftsführer der Oettinger Brauerei, Birgit Rößle von Rössle Gartenbau aus Donauwörth und Matthias Stark, Geschäftsführer der Donau Ries Medien GmbH aus Harburg.
Der Fachbeirat Marketing hat die Aufgabe, Marketingkonzepte und Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Marke DONAURIES zu erarbeiten und dem Markenvorstand zu empfehlen. Ebenso gehört die Gewinnung neuer Mitglieder zu seinen Aufgaben. Ihm gehören an: Alexander Fischer von der Tigra GmbH (Oberndorf), Verena Gerber-Hügele von der Donau Ries Medien GmbH (Harburg), Michael Heilig vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (Nördlingen), Matthias Hippe von MaxImpuls Schulungen und Beratungen (Huisheim), Thomas Kamm von der Fendt-Caravan GmbH (Mertingen), Christiane Kickum von der Stadt Donauwörth, Claudia Müller von der Sparkasse Donauwörth, Daniel Petrasch von der Sigel GmbH (Mertingen), Manfred Seel von der SEEL Mineralöl-Handels GmbH & Co. KG (Asbach-Bäumenheim) und Günther Zwerger vom Landkreis Donau-Ries. Als Kassenprüfer wurden Johann Demharter von Demharter – Rieger & Partner GbR (Donauwörth) und Thomas Altenburger von der Sparkasse Nördlingen gewählt.
Und eine weitere Formalie gab es bei der Geschäftsbereichsversammlung zu erledigen: die Beschlussfassung über die Beitragsordnung für die Markenpartner. Die vorläufige Beitragsordnung soll leicht modifiziert werden, so die Anregung des Gesamtvorstandes, so dass die Mitarbeitersprünge nicht so deutlich ausfallen. Landrat Rößle betonte, Ziel sei es möglichst viele Unternehmen einzubinden, auch die Kleinen wolle man gerne dabei haben. Mit dem vorliegenden Vorschlag komme man einem mehrfach geäußerten Wunsch nach. Die Geschäftsbereichsversammlung stimmte einstimmig für die neue Beitragsordnung, die nun zwei neue Beitragsklassen enthält. Dadurch zahlen einige Unternehmer einen geringeren Beitrag, teurer wird es für keinen.
Geschäftsführer Veit Meggle gab den Teilnehmern einen kurzen Überblick, was seit Beginn des Jahres bereits angegangen wurde und wie es nun weiter geht. Besonders hob er dabei das Kommunikationsmuster hervor, das dazu beitragen soll, ein einheitliches Auftreten nach außen zu sichern. Des Weiteren wird derzeit ein Regionalportal erarbeitet, das Anfang April online geht. Es wird das zentrale Marketinginstrument der Marke werden. Neben der Ansprache der vier Zielgruppen wird es auf dem Regionalportal unter anderem einen Veranstaltungskalender und eine Jobbörse geben, außerdem sollen die Markenpartner präsentiert werden.
Weitere Maßnahmen in diesem Jahr werden sein die Jobbörse DONAURIES Mitte März, das Label TOP Arbeitgeber DONAURIES, ein Willkommenspaket, eine Willkommenstour, eine Fachkräftebroschüre, der Aufbau eines Botschafternetzes für DONAURIES und ein
Markenpartnerpaket. Darin enthalten sein werden unter anderem Marketingvorlagen, eine Partnerplakette, die Präsentation im Regionalportal, Verlinkungen oder die Beteiligung an gemeinsamen Marketingmaßnahmen.
Bei der anschließenden Diskussion kam die Frage auf, ob auch eine kleine Immobilienbörse auf dem Regionalportal geplant sei. Der Hintergrund: Es gibt Probleme, für neue Mitarbeiter in der Region Wohnungen zu finden. Veit Meggle erläuterte, dass man von dieser Idee abgekommen sei, da es zum einen ein großes Angebot an entsprechenden Portalen gebe, zum anderen die rechtlichen Vorgaben bei solchen Diensten sehr hoch seien. Landrat Rößle stimmte zu, dass es in einigen Städten schon ein Problem sei, noch eine Wohnung zu finden. Hier sollte man das Gespräch mit den Kommunen in der Region suchen. Grundsätzlich gab es von mehreren Seiten Zustimmung, dass dieses Thema wichtig sei. Ein Ansatz könnte sein, im Regionalportal Links auf entsprechende Immobilienseiten bereit zu stellen, vorzugsweise auf Markenpartner.
Eine weitere Frage gab es nach der Aufgabe der Markenbotschafter. Veit Meggle informierte, dass es vor allem Aufgabe dieser Markenbotschafter sei, die Region bei Gesprächen positiv zu erwähnen, evtl. auch Flyer zu verteilen.
Für den Fachbeirat Marketing ist ein erstes Treffen am 22.03.2016 geplant. Zwei Wochen später, am 06.04.2016, wird sich der Markenvorstand zum ersten Mal treffen.
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