Abschlussfeier an der Hans-Leipelt-Schule
Mit dem Segen von Petrus konnten die Absolventen der Hans-Leipelt-Schule Ihr Abschlusszeugnis entgegennehmen. Denn wegen der großen Zahl von Absolventinnen und Absolventen fand die Feier für die Fachoberschüler im Freien statt. Für die rund 870 angekündigten Gäste war beim besten Willen kein Platz in der Aula der Schule zu finden. Doch trotz drohender Regenwolken und kühler Temperaturen hielt das Wetter bis zum Schluss, sodass die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Angehörigen und Freunden diesen Abend in feierlichem Rahmen begehen konnten. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten dabei unter der Leitung von Musiklehrer Günther Egold (Klarinette) die engagierten Schüler Christian Stapf (Klavier), Stefanie Haas (Gesang) und Natalia Akansu (Gesang, Klarinette).
In seiner Begrüßungsansprache gratulierte der stellvertretende Schulleiter Helmut Straßer zunächst allen Abiturienten und wies vor allem auf die Bedeutung solcher gemeinsamer Feiern hin: „Die Schulfamilie will alle integrieren. Landrat Stefan Rößle, der die Absolventen auch im Namen der weiteren Ehrengäste, Oberbürgermeister Armin Neudert und Landtagsabgeordneter Helmut Guckert, anschließend beglückwünschte, empfahl den Schülern, nach den Anstrengungen der vergangenen Wochen und Monate ausgiebig zu feiern. Denn: „Wer arbeiten kann, darf auch feiern!“ Und Elternbeiratsvorsitzende Sybilla Winkler-Einberger betonte die Leistung der Abiturienten. Das Abitur sei „der Schlüssel, der die nächsten Türen öffnet“.
Witzig und eloquent verabschiedete sich anschließend Christian Stegmeier im Namen der Schüler. „Seid stolz auf Euch!“, ermunterte er seine Mitabsolventen. Und auch Lehrern, Schulleitung, Sekretariat und Hausmeister dankte er in ironisch-verschmitzten Worten. Dabei vergaß er auch die Eltern nicht: „Die Mama, die ihren 18-jährigen Sohn, der wegen einer Fünf weint, in den Armen hält, ist wichtig!“ Sein Mitschüler Max Thren präsentierte dann das von den diesjährigen Abiturienten gestaltete Denkmal, eine Steinsäule, die im Schulhof aufgestellt wurde.
Schulleiter Karl Rieger, der den Schülern anschließend zum bestandenen Fachabitur gratulierte, wollte diese eigentlich gar nicht gehen lassen und wies nochmals auf die Möglichkeit hin, nach einem weiteren Schuljahr das fachgebundene beziehungsweise das allgemeine Abitur zu erwerben. Für ihren weiteren Lebensweg legte er den Abiturienten einen Ratschlag ans Herz: „Seien Sie anderen ein Vorbild, ein Leuchtturm, keine Energiesparlampe.“
Bei der anschließenden Zeugnisverleihung bekamen die Absolventen dann ihre „Fachhochschulreife“ schwarz auf weiß bestätigt. Besonders geehrt wurden hier die Klassenbesten mit einem Schnitt unter 2,00: Simon Scherer, Susanne Gail, Natalie Jungwirt, Stefan Müller und Johanna Bittl. Susanne Wais erhielt darüber hinaus als Beste des Sozialzweigs den Preis des Fördervereins der Hans-Leipelt-Schule. Abschied nahmen an diesem Abend jedoch nicht nur die Fachabiturienten. Auch Lehrer Peter Nürnberg sagte am Klavier angesichts seines anstehenden Ruhestandes mit einem Boogie mitreißend „good-bye“.
Für die Hans-Leipelt-Schule ist damit, zumindest für dieses Schuljahr, das Ende eines wahren „Feier-Marathons“ gekommen. Bereits am vergangenen Donnerstag hatten die erfolgreichen Absolventen der 13. Klassen das fachgebundene beziehungsweise das allgemeine Abitur in einer Feierstunde erhalten. Hier wurden besonders Viktoria Krauter, Thomas Meinke, Bettina Meier und Michael Neureiter als Klassenbeste geehrt. Letzterer brillierte außerdem als Schulbester. Am Montag dann hatten die Fachabiturienten der Berufsoberschule ihre Abschlussfeier. Hier konnten sich Johannes Wölfle, Martin Holzhey, Kathrin Göttler, Matthias Röthinger und Peter Kolbe über eine Ehrung als Klassenbeste freuen. Ihre Mitschüler Sebastian Hauber (technischer Zweig) und Daniela Mesch (Wirtschaftszweig) erhielten darüber hinaus als Beste ihrer Ausbildungsrichtung den Preis des Fördervereins.
Auf dem Bild der Absolventen der 13 Klasse sind v.l.n.r. Schulleiter Karl Rieger, Bettina Meier (Genderkingen), Michael Neureiter (Nordendorf), Viktoria Krauter (Dillingen), Thomas Meinke (Nördlingen), Elternbeiratsvorsitzende Sybilla Winkler-Einberger, der ehemalige Schulleiter Johann Neudert und der stellvertretende Schulleiter Helmut Strasser zu sehen.
Auch die Fachabiturienten der Berufsoberschule Donauwörth, freuten sich zusammen mit der Schulleitung und Ehrengästen über die bestandenen Prüfungen (von links nach rechts): Schulleiter Karl Rieger, Sebastian Hauber (Burgheim), Oberbürgermeister von Nördlingen Hermann Faul, Martin Holzhey (Munningen-Schwörsheim), Daniela Mesch (Dillingen-Fristingen), Peter Kolbe (Binswangen), Kathrin Göttler (Oberndorf), Johannes Wölfle (Villenbach-Riedsend), Matthias Röthinger (Heroldingen), Vorsitzender des Fördervereins der Hans-Leipelt-Schule Hans Mesch und stellvertretender Schulleiter Helmut Strasser.
Die Schüler der 12. Klassen der Fachoberschule Donauwörth (vordere Reihe, von links nach rechts): Simon Scherer (Unterglauheim), Susanne Wais (Weisingen), Susanne Gail (Asbach-Bäumenheim), Johanna Bittl (Wemding), Natalie Jungwirt (Dillingen) und Stefan Müller (Donauwörth). Im Hintergrund (von links nach rechts) der ehemalige Schulleiter Karl-Heinz Weber, Schulleiter Karl Rieger, Landrat Stefan Rößle, Elternbeiratsvorsitzende Sybilla Winkler-Einberger, Oberbürgermeister Armin Neudert, Landtagsabgeordneter Helmut Guckert und stellvertretender Schulleiter Helmut Straßer.



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