Stationierung eines Rettungshubschraubers in Donauwörth / Genderkingen
Wir sind bereit!
Konzept für eine Umsetzung des Fachgutachtens zur Stationierung eines Rettungshubschraubers steht.
Die Verantwortlichen des Landkreises Donau-Ries, der Stadt Donauwörth, der Gemeinde Genderkingen, der Donau-Ries-Klinik Donauwörth, der Motorflugsportgruppe Donauwörth-Genderkingen e. V. und des Bayerischen Roten Kreuzes haben gemeinsam ein Umsetzungskonzept für die Stationierung eines Rettungshubschraubers aufgestellt. Das Konzept basiert auf einem Gutachten, welches das bayerische Innenministerium in Auftrag gegeben hat.
zum Bild: von links Dr. Wolfgang Erben – Motorflugsportgruppe; Roland Dietz – Bürgermeister Genderkingen; Franz Oppel – BRK Vorsitzender; Armin Neudert – Oberbürgermeister Donauwörth; Erwin Rudolph – Kreisgeschäftsführer BRK; Stefan Rößle – Landrat; Arthur Lettenbauer – Leiter Rettungsdienst; Gerhand Wurm – Vorstand gKU; Günter Löffler - Motorflugsportgruppe
Die Ausgangslage ist eindeutig: Unser Bereich ist unterversorgt! So auch die klare Aussage des Fachgutachters, welcher einen zusätzlichen Hubschrauberstandort in Donauwörth vorschlägt. Denn nur so kann auch der nordwestliche Landkreis Donau-Ries und der südwestliche Landkreis Ansbach abgedeckt und sichergestellt werden.
Wie bereits berichtet, haben der Kreistag Donau-Ries, der Stadtrat Donauwörth und die Gemeinde Genderkingen als direkt Betroffene sich einmütig zu diesem Projekt bekannt. Die Notärzteschaft und die Donau-Ries-Klinik Donauwörth haben Gesprächsbereitschaft auch mit dem Zentralklinikum Augsburg signalisiert, um gemeinsam die notärztliche Besetzung sicher zu stellen. Das nichtärztliche Personal kann durch das BRK Nordschwaben gestellt werden.
Der Gutachter spricht sich für eine Stationierung am Flugplatz Donauwörth-Genderkingen aus. Die bestehenden Infrastrukturen können mit verwendet werden und bedeutet für den Steuerzahler letzendlich weniger Ausgaben. Der Betreiber des Flugplatzes steht dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber. Bereits jetzt ist dieser Flugplatz Versorgungsstützpunkt der bayerischen Polizei- und Rettungshubschrauber sowie Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Bayern e.V.
Gleichwertige Lebensbedingungen
Das Prinzip der gleichwertigen Lebensbedingungen in allen Teilen des Landes wird komplett ignoriert, sollte der Hubschrauber in Augsburg stationiert werden. Es darf nicht sein, dass Menschen, die auf dem flachen Land wohnen früher sterben oder schwere gesundheitliche Schäden davon tragen, nur weil sie nicht rechtzeitig in einer Klinik medizinisch versorgt werden. So haben sich die Städte Nördlingen, Oettingen, Wemding und die Gemeinde Fremdingen ebenfalls für den Standort Donauwörth / Genderkingen ausgesprochen.
Es bleibt zu hoffen, dass Herr Ministerpräsident Seehofer richtig entscheidet und Fachargumente vor Politikerwillen berücksichtigt.





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