Rettungshundearbeit ist intensiv mit ernsthaftem Hintergrund

Unser Bild zeigt das neue Einsatzfahrzeug der Rettungshundestaffel zusammen mit einigen Sponsoren, Vertretern des Bayerischen Roten Kreuzes sowie geladenen Gästen.

Die Rettungshundearbeit ist keine „Beschäftigungstherapie“ für Hund und Mensch, sie ist vielmehr intensive Arbeit mit einem ernsthaften Hintergrund. Die Rettungshundestaffel kommt nämlich immer dann zum Einsatz, wenn es gilt, vermisste Personen zu orten bzw. aus Notlagen zu retten. Dies stellte Eugen Szanwald bei der Begrüßung der anwesenden Gäste im BRK Zentrum anlässlich der Vorstellung des neuen Einsatzfahrzeuges der Rettungshundestaffel heraus.

In unzähligen ehrenamtlichen Stunden haben die Mitglieder der Rettungshundesstaffel das Einsatzfahrzeug für ihre Zwecke umgebaut und mit sechs Hundeboxen, Regalen, Trennwänden wie auch technischen Geräten ausgestattet. BRK-Kreisvorsitzender Franz Oppel würdigte die imponierende Gemeinschaftsleistung und dankte auch den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung, ohne die das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre. Den Umbau des Fahrzeuges gesponsert haben die Fa. Abel & Ruf aus Donauwörth, Fa. PMF Steuer- und Regeltechnik aus Bäumenheim, Sparkasse Donauwörth & Nördlingen, Fa. Valeo Schalter- und Sensorentechnik aus Wemding.

Einsatzgebiet der Rettungshunde

Das Einsatzgebiet der Rettungshunde ist groß. Neben den oftmals bekannten Lawinensuchhunden gibt es auch speziell ausgebildete Rettungshunde für die Trümmersuche, d. h. die Suche nach verschütteten Personen, die Flächensuche wie auch die Suche nach vermissten Personen im Wasser. Die Flächensuche ist die Basis der Rettungshundearbeit im BRK. Flächensuchhunde sind dahingehend ausgebildet, unspezifischen menschlichen Geruch aufzuspüren und dem Hundeführer die gefundene vermisste Person anzuzeigen. Dass die Arbeit der Rettungshunde enorm hilfreich ist, beweist allein schon die Tatsache, dass ein Hund an die 100 Suchpersonen ersetzt.

Die Rettungshundestaffel des BRK-Nordschwaben ist zusammen mit den Staffeln aus Günzburg, Memmingen und Augsburg in ganz Schwaben manchmal auch darüber hinaus im Einsatz. Die Alarmierung erfolgt auf Anforderung der Polizei. Im Jahr 2010 wurde die Rettungshundestaffel zu 18 und im Jahr 2011 bisher zu 11 Einsätzen gerufen.

Weitere Informationen rund um die Rettungshundestaffel, Ausbildung und Mitgliedschaft sind über die Homepage www.rettungshunde-nordschwaben.de erhältlich. Ansprechpartnerin ist Staffelleiterin Nicola Jaud, E-Mail info@rettungshunde-nordschwaben.de

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