„Liebe ist: Worte und Taten“ - Neuer Johanniter-Ortsbeauftragter Markus Kristen für Donauwörth und Nordschwaben ins Amt eingeführt

Johanniter-Regionalvorstand Gertrud Streit-Doderer (links), der neue Ortsbeauftragte Markus Kristen (Mitte) und Standortpfarrer Dr. Matthias Dreher blicken gemeinsam nach vorne, um die Johanniter-Unfall-Hilfe in Nordschwaben voranzubringen. (Foto: Johanniter/Raphael Doderer)

Donauwörth: Johanniter-Katastrophenschutzzentrum | Am 25. April 2010 wurde Markus Kristen als neuer Johanniter-Ortsbeauftragter für Donauwörth und die Region Nordschwaben in sein Amt feierlich beim Tag der offenen Tür eingeführt. Mit zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft, mit Vertretern der befreundeten Hilfsorganisationen, Freunden der Johanniter-Familie und vielen weiteren interessierten Besuchern feierten die Johanniter einen Tag der Ehrenamtlichen im Katastrophenschutzzentrum in Donauwörth.

Johanniter-Standortpfarrer Dr. Matthias Dreher betonte in seiner Andacht mit den Festgästen, dass „unsere Gesellschaft die Werte der Barmherzigkeit braucht“. Doch es reichen nicht alleine die Worte, sondern diese müssen auch im Handeln wirken: „Liebe ist“, so der Johanniter-Pfarrer: „Worte und Taten“. Mit Markus Kristen haben die Johanniter einen von vielen Ehrenamtlichen in der Region, der genau so handelt: „Ehrenamtliche tun Taten der Liebe und Markus Kristen so einer seit über zwanzig Jahren“, ist sich Dr. Matthias Dreher sicher.

Auch die Johanniter-Regionalvorstandschaft in Schwaben mit Helmut Troeltsch und Gertrud Streit-Doderer ist sich sicher, dass sie den Richtigen für das Amt des Ortsbeauftragten mit Markus Kristen auserkoren zu haben: „Als Markus Kristen vor über zwanzig Jahren zu den Johannitern kam, war es ein Zufall. Ein Bekannter hatte ihn zum Sanitätshelferkurs eingeladen. Heute wissen wir: Der Zufall war ein Glücksfall!“, betont Gertrud Streit-Doderer. In ihrer Einführungsansprache beleuchtete sie die vielfältigen Stationen in Markus Kristens Johanniter-Karriere: Vom Sanitäter zum Rettungssanitäter, vom Katastrophenschützer zum Auslandshelfer, vom Feldkoch zum Ehrenmitglied der Johanniter-Jugend – nicht nur für die Menschen vor Ort hat Markus Kristen immer gewirkt, sondern oft auch als Stratege im Hintergrund, als Führungs- und Leitfigur. Sichtlich gerührt erzählte Markus Kristen auch, was ihn seit über zwei Jahrzehnten bei den Johannitern bewegt: „Es ist das Helfen. Es ist das Miteinander. Es ist die Gemeinschaft.“

Markus Kristen wird jetzt als Ortsbeauftragter für Donauwörth und die Region Nordschwaben an der Leitung des Johanniter-Regionalverbandes Schwaben mitwirken. Er gehört zu der Spitzengruppe aus Regionalvorständen, dem Standortpfarrer und auch dem Standortarzt Dr. Michael Reitmayer. Gemeinsam wird das Quintett die strategische Ausrichtung der Johanniter weiter voranbringen. Für Markus Kristen zählt nicht nur der Ausbau der ehrenamtlichen Dienste dazu: „Wir haben auch viele Dienstleistungen neu und weiterentwickelt wie unseren Menüservice, den Hausnotruf, den Fahrdienst oder unsere Johanniter-Tagespflege oder die Erste-Hilfe-Ausbildung. Wir Johanniter sind nicht nur ehrenamtlich in Katastrophenschutz und Rettungsdienst für die Menschen in der Region tätig, sondern bieten auch viel Dienstleistungen für Menschen, die durch Krankheit, Behinderung oder ihr Alter eingeschränkt sind.“ Vernetzt mit anderen Verbänden, vernetzt zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern wollen die Johanniter den Menschen in Nordschwaben helfen.

Dass die Vernetzung mit den anderen Hilfsorganisationen gut funktioniert, zeigte sich auch noch zum Schluss des Festaktes in einer Ehrung. Als erste Aufgabe übernahm der Ortsbeauftragte Markus Kristen die Auszeichnung von zahlreichen neuen Sanitätern von den Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und Nachwuchskräften des Johanniter-Katastrophenschutzes und der Johanniter-Jugend aus der Region. In den letzten Wochen haben die Ehrenamtlichen sich bei den Johannitern zu Sanitätern weitergebildet und Markus Kristen überreichte die Urkunden an die Helfer.

Nach dem Festakt zeigten die Johanniter noch ihr ganzes Leistungsspektrum der Ehrenamtlichen in Nordschwaben in ihrem Katastrophenschutzzentrum: Vom Rettungswagen bis hin zur Feldküche, aus der die Gäste mit Spezialitäten wir Pilzgulasch oder Desserts wie frischen „Küchle“ versorgt wurden, vom Trageparcours der Johanniter-Jugend bis hin zur Vorführung der Automatischen Externen Defibrillation (AED) im Rahmen des Johanniter-Projekts „Kampf dem Herztod“ – die Johanniter boten den insgesamt über 150 Besuchern beim Tag der offenen Tür ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Besonderer Publikumsmagnet waren die Rettungsdienst- und Katastrophenschutzvorführungen der ehrenamtlichen Helfer.

„Ohne das Team der Ehrenamtlichen hätten wir vieles nicht geschafft“, zieht Markus Kristen nach dem Tag Bilanz. „Das gilt gleichermaßen für den Aktionstag wie die letzten Jahre. Ich bin stolz auf uns Johanniter in Nordschwaben. Gemeinsam wollen wir noch viel erreichen. Ich freue mich auf die spannende und interessante Aufgabe als Ortbeauftragter an der Schnittstelle zwischen der ehrenamtlichen Mannschaft und dem Regionalvorstand.“

Bilder und Eindrücke von der Amtseinführung und dem Tag der offenen Tür haben die Johanniter auf ihrer Internetseite www.johanniter-nordschwaben.de veröffentlicht.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin donauwörther | Erschienen am 06.05.2010
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