Caritas, Suchtberatung und SKM trauern um Hubner-Hampp

von Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner aus Donauwörth | am 08.03.2010 | 366 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild
Agathe Hubner-Hampp

Verdiente Referatsleiterin verstorben.

Der SKM – Verband für soziale Dienste, der Caritasverband Donau-Ries und die Suchtberatung trauern um Agathe Hubner-Hampp (58). Die langjährige Leiterin des Referates für besondere Lebenslagen des Diözesanverbandes ist am Freitagvormittag an den Folgen einer schweren Krebserkrankung gestorben. Hubner-Hampp war von 1981 bis 1988 als Leitung der Suchtberatung im Donau-Ries tätig und war auch in den Folgejahren für diese als Referatsleiterin zuständig, so Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner. Ihr Engagement im Donau-Ries ist jedoch weit über die Suchtberatung hinaus gegangen. So engagierte sie sich auch für den Kreuzbund, der Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige und damals auch im Sozialdienst Kath. Männer (SKM), so der Vorsitzender des SKM, Wolf-Dieter Bernert. Außerdem war Sie auch maßgeblich an der Kooperation zwischen Diakonie und Caritas im Donau-Ries beteiligt, die gemeinsam die Suchtbera-tungsstelle Donauwörth und Nördlingen tragen, betont Gaertner.

Mitinitiatorin des Drogenkontaktladens

Als Mitinitiatorin des Drogenkontaktladens für junge Abhängige in Donauwörth hat sie einen Meilenstein in der Versorgung in Donauwörth mit gegründet, so Hans Huber, Leiter der Suchtberatung, „das beweist ihr hohes Engagement, welches sie stets für ihre Klienten gezeigt hat.“

Agathe Hubner-Hampp, die 1951 in Augsburg geboren wurde, arbeitete seit dem 1. Januar 1981 beim Diözesan-Caritasverband für die Diözese Augsburg. Im Juli des gleichen Jahres wurde ihr die Leitung der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle in Donauwörth übertragen. Bis 1988 engagierte sie sich intensiv für die Versorgung Haftentlassener im Donauwörth. Ab dem Juli 1988 übernahm sie als Referatsleiterin die Verantwortung für alle Suchtberatungs- und Behandlungsstellen, die Sozialpsychiatrischen Dienste, die Schuldnerberatungsstellen und die Straffälligenhilfe in der Diözese Augsburg. Zudem war sie auch weiter für die übergeordnete fachliche Begleitung des Kreuzbundes, der Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige zuständig.

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