der Löwenkopf an der Schlossmauer.

In Pillnitz nah beim Schloß

Dresden: Schloss Pilnitz | In Pillnitz nah beim Schloß sieht man noch einen Löwenkopf aus Stein mit weitaufgerissenem Maul.

Hiervon erzählt eine Sage: Es ist schon viele hundert Jahre her, da lebte hier der äußerst habgierige und bösartige Grundherr Graf Joachim von Loß. Er war ein sehr böser Mann und zu seinen Untertanen ein richtiger Tyrann. So erhöhte er 1616 unrechtmäßig die Frondienste und Abgaben. Seine Untertanen mussten unentgeltlich die Obsternte und Weinlese mit eigenem Gerät von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang machen, sowie Botendienste und die Gestellung von Knechten und Mägden für die Ernte. Sie mussten selbst die Wagen ziehen, genau wie auf dem Feld die Eggen und den Pflug. Er schlug sie dabei unbarmherzig mit der Peitsche.

Die fronpflichtigen Bauern mehrerer Dörfer klagten beim Landesherrn, dem Kurfürsten, gegen Joachim von Loß. Der Kurfürst war mild und weise und ließ den Grafen festnehmen. Er hielt streng mit ihm Gericht. Es wurde ein tiefer finstrer Kerker gemauert. Dorthin sperrte man ihn ein. Durch das Maul des Löwenkopfes, wie man es heute noch sehen kann an der Brüstungsmauer zur Elbe hin, wurde dem gefangenen Ritter das Essen gereicht.

Der Kurfürst nahm sich den armen Unterdrückten gnädig an. Er war ein echter Landesvater für jeden Untertan.

Noch heute streift der „Böße Loß“ zu Mitternacht als großer schwarzer Hund durch die Gegend rund um Pillnitz.

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen Webseiten Senden
2 Kommentare zum Beitrag
225
Hans Groß aus Wetter am 21.06.2009 um 14:31 Uhr  
6.081
Fred Hampel aus Fronhausen am 21.06.2009 um 18:04 Uhr  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.

Ähnliche Beiträge Übereinstimmende Themen:

Die Sage vom Bärensee Draußen vor Haindorf liegt still und ernst der Bärensee. Er war aber nicht immer dort. Einst stand in der grünen Au ein weitläufiges Nonnenkloster....
Elb - Sandstein - Gebirge Festung Königstein Die Festung Königstein ist ein einzigartiger Zeuge europäischer Festungsbaukunst. Über 750 Jahre Geschichte haben diese...
Altenberg OT Zinnwald-Georgenfeld, Sachsen,... Zinnwald-Georgenfeld mit seinen knapp 500 Einwohnern liegt unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze, ca. 4km südlich von Altenberg. Die auf...