Frauenpower lässt es mit Donner krachen – Kneipen-Talk im Internet-TV

Schauspielerin und Autorin Yvonne de Bark gab sich mit Talkmaster Donner einen witzigen und charmanten Schlagabtausch. Beim informativen Talk mit Norbert Bruckermann, dem „Herrn der Fördertürme“ präsentierte sich Donner gut vorbereitet und lokal interessiert.
 
‘Alles lief so, wie es soll‘ bei Roland Donner’s Kneipen-Talk „Das Maaß ist voll“ in der Dinslakener Traditionsgaststätte am Neutor: Anderthalb Stunden abwechslungsreiche, spritzige und temperamentvolle Show vor begeistertem Publikum. Wer keine Karte bekam oder dem TV Jahn Hiesfeld beim Niederrheinpokal die Daumen drückte, kann sich auf die Ausstrahlung der Aufzeichnung ab Donnerstag bei KW-Lokal.TV freuen. (Foto: Privat)
Dinslaken: Gaststätte Maaß |

Dinslaken. ‘Alles lief so, wie es soll‘ bei Roland Donner’s Kneipen-Talk „Das Maaß ist voll“ in der Dinslakener Traditionsgaststätte am Neutor: Anderthalb Stunden abwechslungsreiche, spritzige und temperamentvolle Show vor begeistertem Publikum. Wer keine Karte bekam oder dem TV Jahn Hiesfeld beim Niederrheinpokal die Daumen drückte, kann sich auf die Ausstrahlung der Aufzeichnung ab Donnerstag bei KW-Lokal.TV freuen.

Frauenpower und lokale Themen

Für gute Stimmung und Emotionen sorgten im Maaß vor allem die weiblichen Gäste. Schauspielerin und Autorin Yvonne de Bark gab sich mit Talkmaster Donner einen witzigen und charmanten Schlagabtausch, während Duygu Gönel mit ihrem röhrigen Gesang eindrucksvoll bewies, wieso sie zur Dinslakener Stimme 2014 gekürt wurde. Gemäß der ersten Zeile „Wir zieh'n durch die Straßen und die Clubs dieser Stadt“ von Helene Fischers Hit zeigte die 20-jährige (Fach-)Abiturientin mit weiteren Titeln von Whitney Houston, Adele und Pink, dass sie eine Bereicherung der niederrheinischen Musikszene ist. Begleitet wurde die Walsumerin von Melvin Schulz-Menningmann am Piano und mit der Gitarre. Wie einst Manuel Andrack bei Deutschlands Mr. Late-Night sorgte dieser kongenial für den sogenannten Sidekick, bekam Szenenapplaus für seine ironischen Zwischenbemerkungen und wahrscheinlich unbeabsichtigten Co-Moderationen. Allrounder Donner, der mit einem Warm-Up ala Harald Schmidt als „Dirty Roli“ den Spannungsboden begann, nahm jeden verbalen Spielball gelassen auf und verwandelte diesen. Beim informativen Talk mit Norbert Bruckermann, dem „Herrn der Fördertürme“ präsentierte sich Donner gut vorbereitet und lokal interessiert.

Backstage-Einblicke von Yvonne de Bark

Schon vor der Internet-TV-Aufzeichnung der lokalen Talkrunde gab sich die Anfang-Vierzigerin Yvonne de Bark backstage gut gelaunt und neugierig: „Dave Kaufmann, der hier auch schon geschnackt hat, sagte, das ist super-geil, mach‘ das. Ich bin sehr froh, dabei zu sein.“ Optimistisch glaubt die Schauspielerin, die u.a. in den TV-Serien Motorrad-Cops, Der Fahnder, Marienhof, Küstenwache, Unter uns und Alarm für Cobra 11 spielte, dass sich das Talkformat 'made in Dinslaken' bei den Promis rumsprechen werde. Nicht nur bei ihren Rollen mag es die gebürtige Münchenerin, die jetzt in Rösrath bei Köln lebt, actionreich und spannungsgeladen. „Wenn ich das Wort Kartbahn höre, dann zuckt es. Bei einem Autorennen habe ich selbst Nino de Angelo überholt und bin danach ins Kiesbett gerutscht“, gesteht die Mutter von 2 Kindern. Die Erfahrungen mit ihrer familiären Rasselbande veranlasste sie dazu, die Bücher „Pimp your Kid“, „Mamas wissen mehr“, „Das Mama-Trost-Buch“ oder „Mann zu verschenken“ zu schreiben. Interessant dabei sind die Untertitel der Bücher wie „Auch andere Mütter erziehen Monster“ und „Frage nicht, was du für dein Kind tun kannst! Frage, was dein Kind für dich tun kann!“. Die humorvollsten Erinnerungen hat Yvonne de Bark an eine Lesung vor 2 Gästen, da die Promo-Agentur für ein falsches Datum warb: „Jeder der Gäste durfte rundum vorlesen und dabei haben wir den Kühlschrank der Location geplündert.“

Absprachen-Outing

Das Energiebündel de Bark zog auf der Talkbühne sofort das Publikum in ihren Bann. Auch wenn sie zunächst ein stilles Wasser wollte, zeigte sich in der nächsten Sekunde, dass sie sprichwörtlich selbst keines ist. Sichtlich angetan von der Urgemütlichkeit des Maaß‘ bestellte Yvonne de Bark wie ihr Gastgeber Roland Donner ein Bierchen: „Wenn es hier so gemütlich wird, trink ich auch einen mit.“ Beim gemeinsamen Essen eines Fleischpflanzerls, im Ruhrgebiet Frikadelle genannt, verriet Roland Donner der sympathischen Schauspielerin: „Dies ist in Anlehnung an unsere 3 telefonischen Vorgespräche. Du hast stets dabei gegessen … und ich war einmal sogar auf der Toilette.“ Der weitere komische Schlagabtausch zwischen Donner und de Bark, der punktgleich ablief, so wie das interessante Gespräch über die Rettung eines Förderturmes auf Lohberg und die beeindruckende Gesangsleistung der Dinslakener Stimme können ab diesem Donnerstag im World Wide Web bei KW-Lokal.TV. angeschaut werden.

„Dinslaken braucht solche Kaliber"

Vorab sei schon erwähnt, dass es viel Anerkennung und Applaus vom Publikum für die 3. gelungene Ausgabe von „Das Maaß ist voll“ gab. Der Regisseur Adnan Köse -selbst Talkgast in der ersten Sendung- befand, dass „Roland Donner bringt seine One-Man Show auf Erfolgskurs: Das Konzept rockt. Die Gäste sind authentisch und höchst sympathisch. Die Stimmung phantastisch. Der Moderator kommt an“ und zog als Fazit: „Dinslaken braucht solche Kaliber - Weiter so!“ Diesem Lob schloss sich Bürgermeisterkandidat Heinz Wansing mit „Der Stargast ist eine toll aussehende, vielseitige, interessante Frau. Die musikalischen Beiträge von der ‘Stimme Dinslaken's 2014‘ gingen echt unter die Haut. Die Eigenkomposition von Herrn Menningmann hat mich persönlich sehr beeindruckt. Davon möchte man mehr hören. Glückwunsch zu dem gelungenem Abend!“ an. Obwohl ihm der Kneipen-Talk etwas zu lang war, gefiel es Dirk Scheiffarth vom Filmclub Dinslaken sehr gut. Seine Club-Kameradin Babette schloss sich den allgemeinen positiven Kritiken an: „Yvonne de Bark kann man auf jede Party einladen, ‘n netter Abend. Die 15 € waren gut angelegt, so etwas könnte öfter stattfinden.“ Bezüglich des Eintrittspreises gab es aber auch andere Meinungen, Karin Bindatsch fand ihn etwas zu hoch, war aber von dem Erlebnis begeistert: „Den Moderator fand ich klasse, cool und spontan. Es waren vergnügliche anderthalb Stunden. So eine Veranstaltung habe ich noch nie mitgemacht, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.“


Die Zusammenfassung der 3. Talk-Runde ist ab dem 22. Mai um 20 Uhr im Internet auf KW-Lokal.TV zu sehen.
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