Zwei Medaillen bei den Badminton-Weltmeisterschaften der Altersklassen für Elke Cramer und Udo Lehman vom TV Dillingen
Zu den World Senior Championships 2009 trafen sich 706 Spieler aus 38 Ländern im südspanischen Punta Umbria. Hier sorgten Elke Cramer und Udo Lehmann für Furore. Elke erreichte im Damen-Einzel das Halbfinale und somit die Bronzemedaille, im Damendoppel einen hervorragenden 5. Platz. Udo gewann ebenfalls die Bronzemedaille im Herrendoppel.
In der 1. Runde traf Elke auf die Engländerin Marion Neal und gewann souverän mit 21:9 und 21:3. Nach 2 Tagen Pause, Training und ein bisschen Meer ging es dann am Mittwoch in die 2. Runde gegen Therese Jerome, die Nr. 1 aus Frankreich. Auch hier lies Elke keine Freude für die Gegnerin aufkommen, mit 21:6 und 21:6 zog sie nun in das Viertelfinale ein.
Sangeeta Rajgopalan aus Indien war nun die nächste Kontrahentin. Elke lies der Inderin keine Chance Mit 21:13 zog Elke nun in die Runde der besten 4 ein und sicherte sich somit die Bronzemedaille. Hier traf sie nun wie bei der Europameisterschaft auf Vlada Cherniavskaya aus Weißrußland, der Topfavoritin dieses Turniers. Trotz gutem Spiel und langen Ballwechseln hatte nun die Dillingerin keine Chance. Trotz der Niederlage freute sich Elke wahnsinnig über den Platz auf dem Podest – hatte sie sich doch als einzige ungesetzte Spielerin ins Halbfinale gespielt. Im Damendoppel erspielte sich Elke Cramer mit ihrer Partnerin Silke Schneider aus Mannheim einen herrvorragenden 5. Platz.
Eine gute Ausgangsposition gab es für das Schwabendoppel Udo Lehmann mit seinem Partner Jürgen Schmitz-Foster aus Augsburg. Durch Setzplatz 6 hatten sie ein Freilos in der ersten Runde. Souverän gewannen sie die zweite und dritte Runde. Im Viertelfinale wartete das schwedische Doppel Kjell Algrem und Per Ake Areskar. Hier lieferten Lehmann und Schmitz-Foster ihr bestes Spiel und gewannen klar. Beim Einzug ins Finale ging es gegen Kyle Nethercott und Philip Wyatt. Die Engländer zeigten eine sehr hohe Qualität in den ersten 3 Schlägen. Am Ende hieß es 15:21 und 18:21 aus Sicht der Schwaben. Aber es überwiegt die Freude über die gewonnene Bronzemedaille, die in diesem starken Teilnehmerfeld ein grosser Erfolg ist. „Beeindruckend war vor allen die Siegerehrung auf dem Treppchen. Das ist schon gewaltig!“ schwärmten die Dillinger.


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