Technikerschule Höchstädt

Hervorragende Ausbildungsvoraussetzungen in zukunftsfähigen Berufen bietet die Technikerschule für Umweltschutztechnik und regenerative Energien, die zum Schuljahr 2013/2014 an der Berufsschule in Höchstädt a.d.Donau eingerichtet wurde. Von den zwischenzeitlich nahezu komplett ausgestatteten Fachräumen überzeugte sich in diesen Tagen Landrat Leo Schrell gemeinsam mit Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter, Bürgermeister Stefan Lenz und Schulleiter Dr. Helmut Nebel bei einem Besuch der Bildungseinrichtung.

Angesichts der speziell auf die Unterrichtsinhalte abgestimmten Ausstattung freute sich der Landrat, „dass damit eine praxisorientierte Ausbildung gewährleistet sei und die Technikerschule damit einen wichtigen Mosaikstein bei der Qualifizierung und Sicherung von Fachkräften darstelle“. Deshalb habe der Landkreis die Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus im März 2012, eine von nur vier Fachschulen für Umweltschutztechnik und regenerative Energien in Bayern am Standort Höchstädt zu errichten, begrüßt und die notwendige Investition in die räumliche und technische Ausstattung beschlossen. Die Maßnahme umfasst ein Volumen von rund 1,35 Mio. Euro.

MdL Georg Winter betonte, dass dank der schnellen Entscheidung und Umsetzung beim Landkreis die „Pionierklasse“ bereits mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 eingerichtet werden konnte. Den jungen Menschen würden damit hervorragende berufliche Perspektiven geboten, zumal die Umweltschutztechnik bei renommierten Unternehmen im Landkreis eine wichtige Rolle spiele. Dies bestätigten die erfolgreichen Prüfungsergebnisse der ersten Abschlussklasse. Neben den Personalkosten, die der Freistaat Bayern trägt, wurde die Erstausstattung der Technikerschule vom Freistaat mit 480.000 Euro unterstützt und ist somit ein Gewinn für die ganze Region, so Georg Winter.

Während die „Pionierklasse“ teilweise noch improvisieren musste, können sich die Schüler des neuen Schuljahres, für das bereits 14 Anmeldungen vorliegen, auf modern und technisch hochwertig ausgestattete Räume freuen. Dafür wurden bereits rund 1 Mio. Euro verausgabt. Der Bereich „Chemie“ umfasst u.a. 16 mobile Arbeitsplätze für ein chemisch analytisches Praktikum. Der Bereich „Physik“ ermöglicht Experimente in Mechanik und Thermodynamik während die Bereiche „Geothermie, Photovoltaik und Solarthermie“ Versuchsanordnungen zur Nutzung der Sonnenenergie ermöglichen. Dazu umfasst die Ausstattung der Fachräume Schulungssysteme für Wärmepumpen, Wärmetauscher und verschiedene Kollektortypen, deren Funktionsweise beim Besuch von Fachlehrer Stefan Reile erläutert wurden. Fachlehrer Peter Hannemann informierte schließlich zum Bereich „Regelung und Steuerung“, der fünf identische Arbeitsplätze zum Thema Energie- und Betriebstechnik, Energieversorgungskonzepte, regenerative Energiesysteme und Motorprüfstände umfasst. Noch offen sind die Beschaffungen für die Bereiche Biomasse, Biogas und Windkraft.

Bürgermeister Stefan Lenz und Schulleiter Dr. Helmut Nebel dankten MdL Georg Winter für die Initiative zur neuen Fachschule im Landkreis und Landrat Leo Schrell für die zügige Ausstattung dieser wichtigen Zukunftseinrichtung. „Damit stärken wir unseren Berufsschulstandort nachhaltig“, waren sich beide einig. Zudem freute sich Dr. Nebel, dass mit den vier nunmehr fertiggestellten Fachräumen optimale Unterrichtsbedingungen vorherrschten.
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