Resümee zum 5. Hochschultag

Was tun nach dem Abi? Diese Frage stellen sich viele Schülerinnen und Schüler der Gymnasien sowie der Fachober- und Berufsoberschulen. Anregungen dazu gab am vergangenen Freitag der bereits 5. Hochschultag, den der Landkreis im Johann-Michael-Sailer-Gymnasium in Dillingen veranstaltete.

Rund 600 Schülerinnen und Schüler nahmen daran teil und informierten sich bei 11 Hochschulen und Universitäten sowie der Industrie- und Handelskammer für Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben und der Kreisklinik St. Elisabeth über die vielfältigen Studienmöglichkeiten sowie Alternativen der beruflichen Ausbildung.

Bei der Eröffnung des Hochschultages betonte Landrat Leo Schrell, dass Zufriedenheit und Erfolg im Beruf sehr entscheidend für ein zufriedenes Leben sei. Deshalb appellierte Schrell an die Schüler, „für die Zeit nach der Schule eine wohl überlegte Entscheidung zu treffen“. So brachte Schrell neben dem akademischen Studium und dem dualen Studium auch die duale berufliche Ausbildung ins Spiel, zumal Ausbildungsberufe im Bereich der Industrie und des Handwerks heutzutage interessante Aufstiegschancen und Möglichkeiten der beruflichen Weiterqualifizierung bieten würden. Der Landrat freute sich deshalb, dass neben der IHK heuer erstmals die Handwerkskammer mit von der Partie war.

Über Studienmöglichkeiten und berufliche Perspektiven in Wohnortnähe zu informieren, das war die Zielsetzung des Hochschultages. „Wir brauchen Sie dringend in unserer Region als Fachkräfte“, wandte sich Schrell an die jungen Menschen, die Vorteile des Landkreises Dillingen als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum mit qualifizierten Arbeitsplätzen bei der Entscheidung über den künftigen weiteren Lebensweg zu berücksichtigen. Aus diesem Grund präsentierte sich erstmals auch die Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen, die seit 2013 als akademisches Lehrkrankenhaus der TU München anerkannt ist. Medizinstudenten können somit ihr praktisches Jahr an der Klinik absolvieren.

Begleitet wurden die Informationen an den Infoständen der Hochschulen und Universitäten von 18 Vorträgen. Die Themenpalette reichte dabei von Studiengängen wie Journalistik, Wirtschaftsinformatik, Energieeffizientes Planen und Bauen, Mechatronik dual studieren bis hin zu Karriere im Handwerk. Der Landrat dankte den Verantwortlichen des Johann-Michael-Sailer-Gymnasium für die erneute Ausrichtung des Hochschultages und die organisatorische Unterstützung. „Das Gymnasium, dessen Generalsanierung kurz bevor steht, bietet dafür optimale Voraussetzungen“, sagte Schrell und dankte gleichzeitig den Gymnasien im Landkreis für die Beteiligung.

Bilder zum Hochschultag sind auf www.facebook.com/Hochschultag.dlg eingestellt.
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