Fit for Job 2016 in Höchstädt: Landrat Leo Schrell zog gemeinsam mit dem Agenda21-Beauftragten Hermann Kleinhans ein positives Fazit

  Als Zugpferd der 12. Berufsinformationsmesse Fit for Job hat sich die Messehalle „Das Handwerk“ erwiesen, die in diesem Jahr erstmals Bestandteil des Konzeptes war und sich bewährt hat.

Noch im Verlauf der Messe zogen Landrat Leo Schrell und der Agenda21-Bauftragte des Landkreises, Hermann Kleinhans, ein positives Fazit.

Mit 83 Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie Behörden, Bildungseinrichtungen, Institutionen und Initiativen, die rund 200 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge präsentierten, verzeichnete die diesjährige Fit for Job eine Rekordbeteiligung.

Sie fand am Samstag, 20.02.2016, von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, in bewährter Weise in der Nordschwabenhalle und in der Berufsschule in Höchstädt sowie erstmals in der eigens errichteten Messehalle „Das Handwerk“ statt.

„Angesichts der hohen Beteiligung an Unternehmen sowie der Vielfalt an zukunftsfähigen Ausbildungsberufen, die im Landkreis erlernt werden können und die heute präsentiert wurden, bekamen die Besucher ein optimales Rundumpaket an wertvollen Informationen für die Berufswahlentscheidung“, resümierten Schrell und Kleinhans unisono.

Bereits mit Öffnung der Halle strömten viele interessierte Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern an die Infostände, die vor allem auch mit Auszubildenden und jungen Gesellen besetzt waren. „Damit ist gewährleistet, dass die jungen Menschen Informationen und Erfahrungen zur Ausbildung auf Augenhöhe bekommen“, sagte Hermann Kleinhans.

Landrat Leo Schrell freute sich über den Zuspruch, den die Messehalle „Das Handwerk“ erfuhr. „Unser Wirtschaftsstandort ist stark. Die Stärke besteht jedoch vor allem im gesunden und krisenfesten Branchenmix, zu dem das mittelständische Handwerk einen wichtigen Beitrag leistet“, betont Schrell. Um dieses Niveau auf Dauer halten zu können, seien die Unternehmen auf gut ausgebildete und qualifizierte Nachwuchskräfte auch im Bereich des Handwerks angewiesen. Deshalb sei es wichtig, den jungen Menschen zu vermitteln und aufzuzeigen, dass es neben einem akademischen Studium und den tollen Ausbildungsberufen in der Industrie auch im Handwerk interessante und zukunftsfähige Berufe mit Perspektiven gebe. Organisiert wurde die Messehalle „Das Handwerk“ von der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben mit zehn Innungen.

Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler nutzten das breit angelegte Informationsangebot zu rund 150 Ausbildungsberufen und rund 50 dualen Studiengängen einschließlich der zwölf von der Agentur für Arbeit organisierten Vorträge.

Hermann Kleinhans dankte den Referenten der zwölf Vorträge ebenso wie den Unternehmen mit ihren Auszubildenden, die an den Informationsständen wertvolle Einblicke und Erfahrungen in der dualen beruflichen Ausbildung vermitteln konnten. „Dies wird von den Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, stets positiv bewertet“, stellte Kleinhans fest.

Übereinstimmend betonten Schrell und Kleinhans zudem, dass die Veranstaltung wie bereits in den Jahren zuvor äußerst erfolgreich verlaufen sei und sich das um die Messehalle „Das Handwerk“ erweiterte Konzept der Veranstaltung sehr bewährt habe.

Gemeinsam mit den Vertretern der Industrie- und Handelskammer für Schwaben und der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben brachen Landrat Leo Schrell, Hermann Kleinhans und Günter Hirschmann vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft ein Lanze für die duale berufliche Ausbildung. So wird in der Wirtschaft der anhaltende Trend zur akademischen Ausbildung mit gewisser Sorge gesehen, weil insbesondere die Wirtschaft im Landkreis sehr stark produktionsorientiert ist und dringend gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Mit zahlreichen Initiativen wie „Lehre macht Karriere“ oder „Sei ein Entdecker – erlebe das Handwerk im Landkreis Dillingen“ werben die Kammern deshalb intensiv für die guten beruflichen Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten, die die duale berufliche Ausbildung bietet. „Um diese Möglichkeiten aufzuzeigen, ist die Berufsinformationsmesse eine beispielgebende Plattform, deren Informationsangebot erneut in hervorragender Weise angenommen wurde“, freute sich Schrell über das Interesse der jungen Menschen an der „Fit for Job“.

Bedauert wurde deshalb, dass auch in diesem Jahr, trotz der erweiterten Präsentationsfläche, mehreren interessierten Ausstellern ausschließlich aus Kapazitätsgründen eine Absage erteilt werden musste und Wünsche nach einem größeren Stand nicht in jedem Fall erfüllt werden konnten. „Auch dies ist ein Beweis für die hohe Qualität der Messe“, sagte Schrell.

Der Landrat bezeichnete die Berufsinformationsmesse mit ihrer Fülle an Informationsmöglichkeiten als verlässlichen Wegbegleiter der Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Realschulen, der Gymnasien sowie der Fachober- und Berufsoberschule, die in diesem und den nächsten Jahren vor der Berufswahlentscheidung stehen. Gleichzeitig betonte er, dass das Geheimrezept des Erfolgs in der beispielgebenden Kooperation zwischen Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen liegen würde und die „Fit for Job“ ein unverzichtbarer Mosaikstein der „Bildungsregion Landkreis Dillingen“ sei.

Der Landrat dankte deshalb den anwesenden Vertretern der Wirtschaftsverbände für das hohe Engagement auf dem Gebiet der beruflichen Ausbildung. „Dadurch werden jungen Menschen berufliche Perspektiven in der Region ermöglicht und die Attraktivität unseres Landkreises als Wirtschaftstandort mit Lebensqualität gestärkt“, sagte der Landrat. Zudem sei die Investition in Ausbildungsplätze eine Investition in die Zukunft der jungen Menschen, des eigenen Unternehmens und schlussendlich in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes sowie die Attraktivität der Region.

„Neben all diesen Faktoren“, hob Hermann Kleinhans hervor, „waren die Initiatoren und Sponsoren, der Landkreis sowie die Städte Höchstädt und Dillingen als maßgebliche Partner ebenso Garanten einer erfolgreichen Messe, wie vor allem die optimale Infrastruktur, die das Schulzentrum mit der Nordschwabenhalle erneut geboten hat“. Kleinhans dankte deshalb allen Partnern für die tatkräftige Unterstützung, „ohne die die Berufsinformationsmesse unvorstellbar wäre“.

Der Landrat seinerseits dankte dem Agenda21-Beauftragten Hermann Kleinhans und dem gesamten Organisationsteam für die erneut perfekte Vorbereitung und informierte, dass die 13. Berufsinformationsmesse „FIT FOR JOB“ am 11. Februar 2017 stattfindet. Informationen zum Verlauf der Berufsinformationsmesse 2016 sind über die Internetseite www.du-und-deine-zukunft.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/fitforjob.dlg erhältlich.

Zum ersten Foto: Peter Lachenmeir (Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Dillingen), Alban Faußner (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Norschwaben), Thomas Schwarzbauer (Vorstandsvorsitzender der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen), Oberstudiendirektor Dr. Helmut Nebel (Schulleiter der Berufsschule Höchstädt), Rainer Hönl (Vorsitzender des Kreisverbandes Dillingen des Bayerischen Genossenschaftsverbandes), Oberbürgermeister Frank Kunz (Große Kreisstadt Dillingen a.d.Donau), Bürgermeister Stefan Lenz (Stadt Höchstädt a.d.Donau), Landrat Leo Schrell, Hermann Kleinhans (Agenda21-Beauftragter des Landkreises, MdB Ulrich Lange, Günter Hirschmann (Arbeitskreis SchuleWirtschaft), MdL Johann Häusler, Walter Berchtenbreiter (IHK-Vizepräsident) und Oberstudiendirektor Gottfried Göppel (Schulleiter Berufsschule Lauingen Donau)).
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