FIT FOR JOB 2010 - Resümee
„Die bereits 6. Berufsinformationsmesse „FIT FOR JOB“ war erneut ein voller Erfolg!“ Mit dieser Feststellung zog Landrat Leo Schrell am Samstag ein positives Fazit der Messe, die mehrere Tausend junge Menschen mit ihren Eltern in die Nordschwabenhalle nach Höchstädt und die Berufsschule zog. Eine Rekordbeteiligung von 68 Unternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen und Institutionen sowie die stolze Zahl von rund 140 Ausbildungsberufen, die dabei präsentiert wurden, waren nach Auffassung des Landrats und des für die Organisation verantwortlichen Agenda21-Beauftragten Hermann Kleinhans Garanten des Erfolgs. Mit ihrem vielfältigen Informationsangebot und den interessanten Vorträgen, so der Landrat, war die „FIT FOR JOB“ eine wichtige Hilfestellung für die Schülerinnen und Schüler bei der bevorstehenden Berufswahlentscheidung.
Trotz der anhaltenden wirtschaftlich schwierigen Lage vieler Unternehmen wird nach wie vor in unterschiedlichen Branchen ein Fachkräftemangel beklagt. Die Situation, so der Landrat, werde sich nach der neuesten Studie der Prognos AG bis 2015 weiter verschärfen. Dann fehlen laut Prognos fast drei Millionen Arbeitskräfte. Darin sieht der Landrat eine Chance und zugleich eine Perspektive für die jungen Menschen. Allerdings, so erklärten Schrell und Kleinhans unisono, sei dafür Grundvoraussetzung eine gute schulische Ausbildung und eine qualifizierte Berufsausbildung.
Die Studie, die für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft erstellt worden sei, zeige unter anderem, dass der Arbeitskräftebedarf auf allen Qualifikationsebenen zunehmen werde. Am deutlichsten werde sie demnach bei den Facharbeitern und Akademikern sein. Deshalb, so der Landrat, sei es wichtig, bei der Berufswahlentscheidung die eigenen Fähigkeiten, Qualifikationen und Begabungen nicht aus den Augen zu verlieren.
Die von der Agenda21 im Landkreis Dillingen mit Unterstützung zahlreicher starker Partner initiierte Berufsinformationsmesse „FIT JOR JOB“ leistet dazu einen unverzichtbaren Beitrag, indem umfassend über die vielfältigen Berufsaussichten und die Weiterentwicklung von Berufsbildern aufgeklärt wird. Dabei konnten sich die Schülerinnen und Schüler über 140 Ausbildungsberufe aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung informieren.
Das Konzept der „FIT FOR JOB“ hat sich nach Ansicht des Agenda21 Beauftragten Hermann Kleinhans als zielführend bewährt. Heuer habe sich die „FIT FOR JOB“ an rund 4.800 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen sowie der Gymnasien, Fachober- und Berufsoberschulen gerichtet und insbesondere auch interessante Möglichkeiten der beruflichen Weiterqualifikation sowie der Verbindung von Berufsausbildung und Studium aufgezeigt.
Als besonders wertvoll für die Berufswahlentscheidung bezeichnete der Landrat in diesem Zusammenhang die vielen Beratungsgespräche, die mit den Vertretern der Unternehmen an den Informationsständen geführt wurden sowie das von der Agentur für Arbeit konzipierte umfangreiche Vortragsprogramm.
Sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der Messe, insbesondere der großartigen Resonanz der vielen Jugendlichen und ihren Eltern auf das breit angelegte Informationsangebot, dankte der Landrat den Initiatoren der „FIT FOR JOB“ für die perfekte Organisation der Veranstaltung. In den Dank an die Aussteller für die erneute Bereitschaft zur Beteiligung schloss der Landrat ausdrücklich die Sponsoren ein, die es durch ihre wertvolle Unterstützung ermöglichen, die Messe im jährlichen Turnus abzuhalten. Durch die „FIT FOR JOB“ sei ein wichtiges Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen entstanden, so der Landrat, das die Jugendlichen auf ihrem Weg ins Berufsleben sinnvoll und hilfreich begleitet.
Im erneut großartigen Erfolg der Messe und im bemerkenswerten Zuspruch der Schülerinnen und Schüler sehen die Initiatoren eine Bestätigung des Konzeptes der Messe. Deshalb wird es am 19. Februar 2011 die 7. Berufsinformationsmesse geben.
Informationen zum Verlauf der Berufsinformationsmesse 2010 sind über die Internetseite www.du-und-deine-zukunft.de erhältlich.

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