Breitbandförderrichtlinie

Als zielführend bezeichnet Landrat Leo Schrell die von der EU-Kommission im Juli genehmigte Breitbandförderrichtlinie. Vor allem begrüßt Schrell im Interesse der Gemeinden, dass die nunmehr gültige Richtlinie gegenüber der ursprünglich angedachten Fassung ein deutlich strafferes und einfacheres Verfahren und zum Teil deutlich höhere Fördersätze vorsehe.

„Damit ist ein wichtiger Schritt zu einer langfristig flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet getan“, freut sich der Landrat, der bereits im Dezember 2010 für den gesamten Landkreis eine gemeinsam mit den Gemeinden in Auftrag gegebene Planungs- und Machbarkeitsstudie vorlegen konnte. Diese war seither für viele Gemeinden im Landkreis eine gute Grundlage, unter Inanspruchnahme des Bayerischen Breitbandförderprogramms 2008 bis 2011 die Breitbandversorgung spürbar zu verbessern. Rund 2 Mio. Euro Förderung sind im Rahmen dieses Programms in den Landkreis geflossen. Dafür haben die Gemeinden rund 5 Mio. Euro investiert. „Für zahlreiche Gemeinden konnten dabei mit einer Versorgungsrate von bis zu 50 Mbit/s Quantensprünge erreicht werden“, freut sich Schrell für die Menschen, die davon profitieren.

Dennoch gebe es im Landkreis noch Gebiete, in denen die Übertragungsraten weit hinter dem auch von der Bundesregierung angestrebten Standard von 50 Mbit/s zum Teil deutlich zurückbleiben. Mit dem neuen Förderprogramm kann Abhilfe geschaffen werden. Das Programm ist mit einer Gesamtsumme von 1,5 Mrd. Euro ausgestattet. Die Förderhöchstsumme liegt pro Maßnahme bei maximal einer Million Euro bei einem Fördersatz zwischen 60 und maximal 90 Prozent. Die Höhe des Fördersatzes hängt von der Struktur der Gemeinden ab.

„Eine bedarfsgerechte Breitbandversorgung zählt zwischenzeitlich wie die Trinkwasser- und Stromversorgung zur Daseinsvorsorge“, begründet der Landrat die Notwendigkeit einer zielführenden Breitbandförderung. Nur so sei es möglich, den ländlichen Raum auch für junge Menschen attraktiv und damit zukunftsfähig zu gestalten.

Die neue Richtlinie mit Erläuterungen steht unter www.schnelles-internet.bayern.de sowie unter www.landkreis-dillingen.de unter der Rubrik Wirtschaft & Energie zum Download bereit.
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