Energiepolitisches Spitzengespräch: Einigung bei Stromtrassenverlauf

Erfreut zeigt sich Landtagsabgeordneter Georg Winter über die Ergebnisse des Energiegipfels im Bundeskanzleramt. Wichtig ist, dass sich Ministerpräsident Horst Seehofer mit der Idee, längere Stromtrassen in Bayern, wie von den Trassenbetreibern vorgeschlagen, zu vermeiden, durchgesetzt hat. Damit werden Gespräche umgesetzt, die Landtagsabgeordneter Georg Winter bereits bei der Klausur in Wildbad Kreuth mit dem Ministerpräsidenten und seitdem mehrfach mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner geführt hatte. Der Abgeordnete des Stimmkreises Augsburg-Land-Dillingen vertrat dabei auch Bedenken, die in der Bevölkerung gegen die neuen Trassen durch ganz Bayern bis Meitingen beziehungsweise Gundremmingen vorgebracht wurden. Als Alternative wurde stattdessen eingebracht, vorhandene oder ohnehin in Baden-Württemberg geplante Trassen zu nutzen und von dort die bayerischen Endpunkte, teils mit Erdkabeln, anzusteuern. Der zukünftige Vorrang von Erdverkabelung sowie die Nutzung vorhandener Trassen sind nun Bestandteil des Berliner Energiegipfels.
Eine große Entlastung für Schwaben zeichnet sich durch den Vorschlag ab, zu prüfen, ob der Netzknoten Isar bei Landshut als Endpunkt geeignet ist.
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