CSU-Neuwahlen von Geschlossenheit und Einmütigkeit geprägt
Frank Kunz erzielt bestes Wahlergebnis mit 97, 7 Prozent. Kreisvorstandschaft weitgehend wiedergewählt.
Von Einmütigkeit und Geschlossenheit waren die Neuwahlen im CSU-Kreisverband im Gasthof Uhl in Aislingen geprägt. Kreisvorsitzender Georg Winter, der mit 92,3 Prozent der Stimmen einen großen Vertrauensbeweis bei seiner Wiederwahl erhielt, sah "in diesem guten Geist der Gemeinsamkeit in der Versammlung" eine wichtige Grundlage, um die Herausforderungen der nächsten Jahre bestehen zu können. Das beste Wahlergebnis erzielte Frank Kunz, Dillingen, bei der Wahl der Stellvertreter mit 97,7 Stimmen. Ebenfalls mit großer Zustimmung wurden als stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Bahner, Lauingen, Karl Hurler, Wertingen, und Walter Kaminski, Gundelfingen, bestätigt. Einen großen Rückhalt fand die bisherige Vorstandschaft, deren Mitglieder nahezu komplett wiedergewählt wurden.
Der Gruß und Dank des Kreisvorsitzenden galt den Delegierten der Ortsverbände sowie besonders Europa-Abgeordnetem Markus Ferber, Bundestagsabgeordnetem Hans Raidel, Landtagskollegen Martin Sailer, der routiniert die Wahl leitete, Bezirksrat Helmuth Zengerle, Gemeindetag-Kreisvorsitzender Hildegard Wanner sowie den Vize-Landräten Angela Rieder und Alfred Schneid. Als nächste Herausforderung nannte er die Kommunalwahl, die bereits in 10 Monaten stattfindet. Mit zahlreichen Schaubildern zeigte er die positive Entwicklung im Kreisverband und in den Ortsverbänden. Gezeigt wurden auch Übersichten zur Arbeit der CSU auf Landes- und Kreisebene. Georg Winter stellte seinen Rechenschaftsbericht unter das Motto: "Konstruktive und kreative Arbeit für den Kreis!" An zahlreichen Beispielen legte er dar, wie Bildungs-, Klinik-, Verkehrsinfrastruktur dank dieser Ideen und Erfolge vorangebracht werden konnten. Der Redner verwies auch auf die Kompromissbereitschaft der Kreistagsfaktion bei den Haushaltsberatungen, wo für Kommunen, Kinder und Berufsschule Lauingen Verbesserungen erreicht werden konnten. Ganz Nordschwaben sieht Bundestagsabgeordneter Hans Raidel als "Aufsteigerregion". Er plädierte für Steuererleichterungen, wie sie Wirtschaftsminister Michael Glos gefordert hat. Die gute wirtschaftliche Entwicklung mache dies möglich. Bezirksvorsitzender Markus Ferber lobte die Arbeit des Kreisverbandes, der sich stark auf Bezirksebene einbringe. Er sehe die CSU als Partei, die sich für die Kommunen einsetze, für die Bildung, um jungen Menschen Zukunftschancen zu geben, für Familien, aber auch für Alleinerziehende. Ferber führte bei den Verkehrsprojekten Anliegen Schwabens auf, die nun zur Realisierung anstehen.
Die neue Vorstandschaft
Bisheriger und neuer Kreisvorsitzender ist Stimmkreisabgeordneter Georg Winter.
Er erzielte mit 92,3 % der Stimmen einen großen Vertrauensbeweis. Rüdiger Borke hatte Georg Winter zur Wiederwahl vorgeschlagen. Er würdigte den erfolgreichen und ungebrochenen Einsatz von Georg Winter für die Region. Dafür gelte diesem Respekt und Anerkennung.
Als gleichberechtigte Stellvertreter fungieren Frank Kunz, Elisabeth Bahner, Karl Hurler und Walter Kaminski. Zu Schriftführern gewählt wurden Heidemarie Scherer und Dr. Johann Popp. Schatzmeisterin ist wie bisher Barbara Wengert. Franz Jall und Heribert Zengerle sind Kassenprüfer.
Zu den 14 Beisitzern zählen Bürgermeisterin Hildegard Wanner, Bürgermeister Reinhold Schilling, Vize-Landrat Alfred Schneid, Gundelfingens JU-Vertreter Tobias Walter, Gemeinderätin Gisela Stricker, Dillingens Ortsvorsitzender Rüdiger Borke, Lauingens JU-Vertreter Markus Hoffmann, Andreas Mengele von der Bachtaler JU, Höchstädts JU-Vorsitzender Benjamin Wilde, Wertingens JU-Vorsitzende Daniela Greisl, 2. Bürgermeister Peter Hurler, von Dillingens Stadtteil-Verbänden Thomas Helmschrott, Buttenwiesens 2. Bürgermeister Christian Knapp und vom Aschberg Ortsvorsitzender Klemens Peter. Vize-Landrat Alfred Schneid zeigte sich sehr erfreut, dass die Jugend mit sieben JU-Delegierten, die Frauen mit sechs Vorstandsmitgliedern und die Regionen größtmöglich im Führungsgremium vertreten sind. Insgesamt waren neun schriftliche Wahlgänge für die Vorstandschaft und für die Delegierten zur Landes-, Bezirks- und Stimmkreisversammlung, darunter mit Stimmzetteln für bis zu 34 Positionen, auszuzählen. Dank der fleißigen Wahlhelfer war alles nach vier Stunden kurz vor Mitternacht geschafft. Ihnen und dem Vorbereitungsteam im Donauwörther und Höchstädter Büro galt deshalb der besonders herzliche Dank Georg Winters.



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