CSU Gundelfingen zieht Erfolgsbilanz der Wahlen und beschäftigt sich mit akutellen Fragen der Stadtpolitik

Die Wahlergebnisse bei den Bezirks-, Landtags- und Bundestagswahl analysiert die CSU Gundelfingen bei ihrer letzten Vorstandssitzung. Vorsitzender Walter Kaminski zeigte sich besonders erfreut über das mit über 53 Prozent hervorragende Erststimmenergebnis für den direkt wiedergewählten Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange. "Ein Lohn nicht nur für seine gute Arbeit sondern auch für seine Präsenz und seinen Einsatz im Wahlkreis" ergänzte Werner Lohner, stellvertretender Ortsvorsitzender.

Stimmenplus bei Bundestagswahlen und Bezirkstagswahlen


Zufrieden können wir, unterstreicht Kaminski, auch mit einem Plus von fast 3 Prozent Zweitstimmen bei den Bundestagswahlen sein. Ebenso positiv sei das Ergebnis bei den Bezirkstagswahlen zu bewerten, bei der Dr. Hans Popp überzeugend erstmals als Direktkandidat gewählt wurde und dabei gegenüber der Wahl 2008 ein Plus an Erststimmen erzielen konnte. Mit einem Zuwachs von 6,5 Prozent bei den Zweitstimmen habe, betonte die stellvertretende Ortsvorsitzende Ute Bucher, die CSU in Gundelfingen ein sehr gutes Ergebnis erreicht.

Nur geringer Zugewinn bei Landtagswahlen - Einbußen bei Erststimmen


Bei einer gestiegenen Wahlbeteiligung wurde ein Zugewinn in dieser Größenordnung bei den Landtagswahlen verfehlt. Zwar habe die CSU, machte Xaver Abele klar, um fast 200 Wählerstimmen zugelegt. liege jedoch mit fast 45 Prozent um 4 Prozent unter dem Wahlkreisergebnis. Der Einbruch um ca. 10 Prozent bei den Erststimmen für den Wahlkreisabgeordneten sei ein schmerzhafter Verlust gewesen. Ursache dafür, stellte Vorsitzender Kaminski fest, sei die "Verwandtenaffäre" und eines daraus resultierenden persönlichen Vertrauensverlustes bei den Wählerinnen und Wählern gewesen.

Wahlergebnisse gute Basis für die künftige Arbeit


Trotzdem, so das Resümee der Vorstandschaft, waren es für die CSU Gundelfingen erfolgreiche Wahlen, eine Basis auf die man aufbauen könne, und die Ansporn sind die engagierte Arbeit der letzten Monate fortzusetzen.

Kommunalpolitik im Zentrum - Brenzhalle weitere Nutzung durch die Vereine sicherstellen


Als weiterer Schwerpunkt standen aktuelle kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung. Fraktionsvorsitzender Dieter Böck gab dazu einen ausführlichen Bericht. Bei einer Sanierung der Brenzhalle muss nach Auffassung des CSU Ortsverbandes Gundelfingen auch künftig eine uneingeschränkte Nutzung durch die Vereine möglich sein. Die Vereine sind dabei weiterhin in die Planungen einzubeziehen, auch, damit sie sich rechtzeitig auf erforderliche Einschränkungen vorbereiten können. Für die CSU ist es wichtig, dass aufgrund realistischer Gutachten eine sachgerechte und finanzierbare Entscheidung unter Einbeziehung aller Fragen und Abwägung aller Gesichtspunkte und nach gründlicher Diskussion getroffen wird.

Pflichtaufgabe Feuerwehr - große Herausforderungen in der Zukunft


Die Situation der Feuerwehr nach der Vorstellung des Feuerwehrbedarfsplanes wurde zunächst nur andiskutiert. Das gehandelt werden muss, steht für die CSU außer Frage. Dies um so mehr, weil die Aufgaben der Feuerwehren eine Pflichtaufgabe der Stadt sind. Wie die angesprochenen Probleme vom Feuerwehrhaus bis zur Beschaffung einer Drehleiter angepackt und gelöst werden können, bedürfen nach Auffassung der CSU Gundelfingen einer ausführlichen Debatte und erfordern die Aufstellung eines finanzierbaren Umsetzungsplanes, der die dringend notwendigen Maßnahmen in einer Prioritätenliste zusammenfassen sollte.
Am Beispiel der Feuerwehr wird für die CSU Gundelfingen auch deutlich, erklärte Vorsitzender Walter Kaminski, dass auf die Stadt in den nächsten Jahren große Herausforderungen im Bereich ihrer Pflichtaufgaben zukommen werden und der Spielraum für Wünschenswertes enger werden wird.
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